Der Walldorfer Softwarekonzern SAP belohnt seine Aktionäre trotz eines schwierigen Börsenjahres mit einer höheren Gewinnausschüttung. Während der schwache Cloud-Ausblick den Kurs seit Januar stark belastet, soll die anstehende Hauptversammlung im Mai finanzielle Kontinuität demonstrieren. Ein geplanter Strategiewechsel bei den KI-Diensten liefert gleichzeitig neue operative Impulse.

Milliarden-Ausschüttung und Rückkaufprogramm

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Dividende von 2,50 Euro je Anteilsschein vor. Dies entspricht einer Anhebung um 6,4 Prozent und markiert die zehnte Erhöhung in Folge. Insgesamt fließen damit voraussichtlich knapp 2,9 Milliarden Euro an die Anteilseigner. Gestützt wird diese Ausschüttung durch den starken Free Cashflow aus 2025. Dieser ermöglichte zudem ein massives Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu zehn Milliarden Euro, das bereits im Februar angelaufen ist und bis Ende 2027 abgeschlossen sein soll.

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Analystenskepsis trifft auf neues Preismodell

Dass das Management diese finanziellen Muskeln spielen lässt, bildet einen starken Kontrast zur jüngsten Marktentwicklung. Seit Jahresbeginn verbilligte sich die Aktie um 26,25 Prozent, primär ausgelöst durch einen verhaltenen Cloud-Ausblick Ende Januar. Daraufhin passten auch mehrere Analysten ihre Modelle an. JPMorgan stufte die Papiere beispielsweise auf „Neutral“ ab und senkte das Kursziel deutlich von 260 auf 175 Euro.

Um das Wachstum künftig wieder anzukurbeln und flexibler auf Kundenbedürfnisse zu reagieren, greift SAP tief in die Erlösarchitektur ein. Ab Juli stellt der Konzern den Vertrieb seiner KI-Dienste von festen Abonnements auf ein verbrauchsbasiertes Abrechnungsmodell um.

Neue fundamentale Daten liefert der Konzern bereits in wenigen Wochen. Am 23. April präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal und gibt ein Update zur operativen Entwicklung im Cloud-Segment. Kurz darauf, am 5. Mai, stimmen die Anteilseigner auf der virtuellen Hauptversammlung über die vorgeschlagene Dividende ab, bevor das Papier am darauffolgenden Tag mit Dividendenabschlag gehandelt wird.

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