Plug Power hat die für Mitte Januar geplante außerordentliche Hauptversammlung um zwei Wochen nach hinten verlegt. Der neue Termin: 29. Januar 2026. Gleichzeitig setzt das Unternehmen einen neuen Stichtag für die Stimmrechtsberechtigung fest – und begründet die Verschiebung mit einem ungewöhnlichen Detail.

Mehr Zeit für Aktionäre

Der Wasserstoff-Spezialist nennt als Grund für die Terminänderung explizit die Möglichkeit, Aktionären mehr Zeit einzuräumen, verliehene Aktien von ihren Brokern zurückzufordern. Wer am 12. Dezember 2025 als Aktionär eingetragen ist, darf abstimmen. Die ursprünglich für den 15. Januar angesetzte Versammlung wird damit um 14 Tage verschoben.

Das Unternehmen will eine aktualisierte Proxy-Erklärung bei der US-Börsenaufsicht SEC einreichen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Beteiligung an der Abstimmung zu maximieren – ein Hinweis darauf, dass die Tagesordnungspunkte für das Management von Bedeutung sind.

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Aufträge aus Raumfahrt und Industrie

Parallel zur Terminverschiebung meldet Plug Power zwei operative Erfolge. Die NASA hat dem Unternehmen einen Auftrag über 2,8 Millionen Dollar erteilt. Plug Power soll bis zu 218.000 Kilogramm flüssigen Wasserstoff an zwei Forschungseinrichtungen in Ohio liefern – das Glenn Research Center in Cleveland und die Neil A. Armstrong Test Facility in Sandusky. Es ist der erste direkte Liefervertrag dieser Art mit der US-Raumfahrtbehörde.

In Frankreich hat Plug Power zudem eine Absichtserklärung mit Hy2gen unterzeichnet. Für das Sunrhyse-Projekt in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur soll ein 5-Megawatt-PEM-Elektrolyseur geliefert werden. Ziel ist die Produktion von RFNBO-zertifiziertem grünem Wasserstoff für industrielle Anwendungen und den Mobilitätssektor in Südfrankreich.

Kurserholung nach schwachem November

Die Aktie hat im November 2025 rund 25 Prozent verloren, zeigt aber seit Anfang Dezember eine leichte Stabilisierung. H.C. Wainwright bekräftigt seine Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 7,00 Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau. Die Einschätzung basiert auf dem Potenzial der Projektpipeline, sofern das Unternehmen seine Kapitalstruktur im Griff behält.

Der 12. Dezember rückt als nächster relevanter Termin in den Fokus: An diesem Tag wird festgestellt, wer bei der verschobenen Hauptversammlung stimmberechtigt ist.

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