Ein besserer Start in das Börsenjahr 2026 war für Plug Power kaum möglich. Dank einer frischen Kaufempfehlung kehrt der Optimismus bei den Anlegern zurück, nachdem das Wasserstoff-Unternehmen zuletzt oft mit gemischten Zahlen enttäuschte. Im Fokus steht dabei nicht nur die Technologie, sondern vor allem die Frage, ob der strikte Sparkurs des Managements endlich Früchte trägt.

Hoffnungsträger Sparprogramm

Auslöser für die positive Stimmung ist eine neue Einschätzung von Clear Street. Analyst Tim Moore stufte die Aktie am ersten Handelstag des Jahres von "Hold" auf "Buy" hoch. Seine Begründung stützt sich maßgeblich auf die Initiative "Project Quantum Leap". Dieses Sparprogramm soll jährliche Kostenreduzierungen von über 200 Millionen US-Dollar realisieren und dem Unternehmen den Weg in die Profitabilität ebnen. Zudem sieht der Experte Spielraum für bessere Preissetzungsmacht bei den Produkten.

Die Marktreaktion fiel eindeutig aus: Die Aktie notiert aktuell bei 2,21 US-Dollar, was einem kräftigen Tagesplus von rund 12 Prozent entspricht. Damit konnte sich der Titel etwas von seinem 52-Wochen-Tief bei 0,63 US-Dollar lösen, wenngleich der Abstand zum Hoch bei 3,51 US-Dollar weiterhin beträchtlich ist.

Uneinigkeit bei den Experten

Trotz der aktuellen Euphorie bleibt das Gesamtbild an der Wall Street gespalten. Während Clear Street das Kursziel bei 3,00 US-Dollar sieht, rät Morgan Stanley mit einem Ziel von nur 1,50 US-Dollar und dem Rating "Underweight" weiterhin zur Vorsicht. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei 2,80 US-Dollar.

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Die Lager sind dabei fast gleichmäßig verteilt: Sechs Analysten raten aktuell zum Verkauf, während sieben Kaufempfehlungen aussprechen (inklusive zwei "Strong Buy"-Ratings). Diese Diskrepanz spiegelt die Unsicherheit darüber wider, wie schnell die operative Wende tatsächlich gelingt.

Operative Fortschritte und Insider-Signale

Das Management untermauert seine Ambitionen mit operativen Meilensteinen. Dazu gehören die Inbetriebnahme einer Wasserstoff-Verflüssigungsanlage in Louisiana sowie ein bedeutendes 3-GW-Lieferabkommen in Australien. Auch institutionelle Investoren scheinen Potenzial zu sehen: Schwergewichte wie Two Sigma und Vanguard haben ihre Positionen im dritten Quartal 2025 deutlich ausgebaut.

Das Bild bei den Insider-Transaktionen ist hingegen weniger eindeutig. Während Jose Luis Crespo im Dezember zukaufte, reduzierte Benjamin Haycraft seinen Bestand fast zeitgleich. Entscheidend für die weitere Kursentwicklung werden nun die Zahlen zum vierten Quartal 2025 sein, die Anfang dieses Jahres erwartet werden. Anleger werden hier genau prüfen, ob die Kostensenkungen bereits in der Bilanz sichtbar werden.

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