Max Power Mining treibt seine Natural-Hydrogen-Story in Saskatchewan auf die nächste Stufe. Mit einer zweiten Bohrung will das Unternehmen nicht nur einen einzelnen Fund bestätigen, sondern zeigen, dass das System in der Fläche funktioniert. Kann der neue Brunnen „Bracken“ die Hoffnungen auf ein großflächiges Vorkommen untermauern?

Bracken soll mehr als Lawson beweisen

Der neue Brunnen „Bracken“ wurde am 27. Februar gestartet – rund 325 Kilometer südwestlich der Lawson-Entdeckung. Entscheidend ist dabei weniger die Distanz als das Konzept: Bracken testet eine andere geologische „Falle“ als Lawson. Das Ziel ist ein sogenanntes stratigrafisches Szenario, bei dem ein Reservoir seitlich ausdünnt („pinch-out“) und so Gas ansammeln kann.

Warum das wichtig ist: Solche stratigrafischen Fallen können – zumindest theoretisch – sehr großflächige Ansammlungen ermöglichen. Gelingt der Nachweis, wäre das ein Argument für „Basin-Scale“-Potenzial, also für eine zusammenhängende, großräumige Lagerstätte statt eines isolierten Treffers.

Die Bohrstelle basiert auf 34,3 Linienkilometern neu erhobener, proprietärer 2D-Seismik, kombiniert mit älteren seismischen Daten. Zusätzlich liegt Bracken in einem bekannten Helium-Gürtel, was neben Wasserstoff eine zweite Explorations-Chance eröffnet.

Lawson liefert die Messlatte

Bracken baut inhaltlich auf Lawson auf. Dort bestätigten Analysen vom 16. Januar ein aktives natürliches Wasserstoffsystem mit Konzentrationen bis zu 286.000 ppm – das entspricht 28,6%. Zudem wurden Heliumwerte bis zu 7% gemessen. Genau diese Zahlen sind der Kern der bisherigen Investment-Story: Sie stützen den Gedanken, dass es sich nicht nur um Spuren handelt, sondern um relevante Gehalte.

Parallel beschleunigt Max Power die Arbeiten am Lawson-Projekt. In der Woche ab dem 23. Februar startete eine hochauflösende 3D-Seismik über 47 Quadratkilometer, durchgeführt von Tetra Tech. Ziel ist ein präziseres Untergrundbild, um Strukturen zu identifizieren, die Wasserstoff einschließen können. Ergänzend laufen Laboranalysen (Porosität/Permeabilität) sowie Isotopen-Untersuchungen, um Reservoir-Eigenschaften und Herkunft des Gases besser einzuordnen.

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Laut Planung soll die 3D-Seismik abgeschlossen und im ersten Halbjahr 2026 mindestens ein weiterer Bestätigungsbohrpunkt umgesetzt werden. Daraus soll am Ende eine erste formale Ressourcenschätzung für das Projekt entstehen.

Landpaket, Pipeline – und Rückenwind von Investoren

Max Power betont die Dimension des Landpakets: Rund 1,3 Millionen Acres sind in der Region bereits genehmigt, zusätzlich wurden Anträge für weitere 5,7 Millionen Acres gestellt. Entlang des sogenannten Genesis Trends – der sich über etwa 475 Kilometer bis in US-Bundesstaaten wie Montana und die Dakotas erstreckt – wurden laut Unternehmen mindestens 80 weitere Strukturen mit Ähnlichkeiten zu Lawson identifiziert. Für 2026 sind weitere Ziele wie Radville und Lucky Lake Teil der Bohr-Pipeline.

Auf Investorenseite gab es zuletzt sichtbare Signale: Eric Sprott kaufte über eine Gesellschaft 600.500 Aktien zu 0,8205 CAD und hält danach rund 9,8% der ausstehenden Aktien (nicht verwässert) bzw. 17,5% auf teilweise verwässerter Basis inklusive Warrants. Zudem erhöhte REV Exploration im Januar seine Beteiligung durch die Ausübung von Warrants für zwei Millionen Aktien auf etwa 5,0%. Finanziell knüpft das an eine Privatplatzierung über 5 Mio. CAD aus Dezember 2025 an, deren Mittel für Exploration und Entwicklung vorgesehen sind.

Auch im Board gab es einen prominenten Neuzugang: Neil McMillan übernahm zum 4. Dezember 2025 den Vorsitz des Verwaltungsrats.

Zum Marktbild passt, dass die Aktie zuletzt stark gelaufen ist: Am Freitag schloss sie bei 0,99 € und markierte damit zugleich ein frisches 52-Wochen-Hoch.

In den kommenden Monaten laufen zwei Werttreiber parallel: die Auswertung der Lawson-3D-Seismik (als Grundlage für Modellierung und Ressourcenschätzung) und die Ergebnisse aus Bracken. Bestätigt Bracken ein funktionierendes System unter einem anderen geologischen Mechanismus, würde das die These von Skalierbarkeit im Grasslands-Projekt deutlich stärken.

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