Der US-Wasserstoffpionier Plug Power hat einen bedeutenden Durchbruch in Europa erzielt. In der Raffinerie Sines des portugiesischen Energiekonzerns Galp wurde die Installation von Elektrolyseuren mit einer Gesamtleistung von 100 Megawatt (MW) erfolgreich abgeschlossen. Nachdem bereits im Oktober 2025 das erste 10-MW-Modul geliefert wurde, stehen nun alle zehn Einheiten an ihrem Platz. Damit beweist Plug Power, dass großskalige grüne Wasserstofflösungen keine Zukunftsvision mehr sind, sondern industrielle Realität werden.

Dekarbonisierung im großen Stil

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Die Anlage soll in den kommenden Monaten offiziell in Betrieb gehen und wird dann jährlich bis zu 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren. Für die Raffinerie Sines ist dies ein historischer Schritt: Etwa 20 Prozent des bisher genutzten „grauen“ Wasserstoffs (aus fossilen Quellen) werden durch die grüne Variante ersetzt. Das spart jährlich rund 110.000 Tonnen CO₂-Emissionen ein. Jose Luis Crespo, Top-Manager bei Plug Power, sieht in diesem Projekt ein Modell für die gesamte europäische Industrie, insbesondere für Sektoren, die sich kaum elektrifizieren lassen.

Die Aktie im Spannungsfeld der Märkte

Trotz der operativen Erfolgsmeldung zeigte sich die Aktie am Freitag im US-Handel volatil. Während das Papier vorbörslich noch von der Nachricht aus Portugal profitierte, schlug die Stimmung im regulären NASDAQ-Handel um. Die Plug Power-Aktie beendete den Freitag mit einem Minus von 3,47 Prozent bei 2,50 USD. Anleger scheinen nach den jüngsten Kursgewinnen Gewinne mitgenommen zu haben, während der Fokus nun auf den kommenden Quartalszahlen im Februar liegt.

Fazit: Infrastruktur steht, Profitabilität folgt?

Für Plug Power ist der Abschluss in Sines ein wichtiger Referenzpunkt für weitere Projekte in Europa, wo das Unternehmen eine Pipeline von mehreren Gigawatt verfolgt. Während die Hardware-Installation abgeschlossen ist, muss der Konzern nun zeigen, dass diese Infrastrukturprojekte auch nachhaltig zur finanziellen Trendwende beitragen.

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