Plug Power Aktie: Analyse heute
Plug Power erlebt einen turbulenten Start in das Jahr 2026. Während der Aktienkurs zuletzt deutlich anzog, warnen Experten vor einem tiefen Fall. Im Zentrum der Verunsicherung steht ausgerechnet eine neue Vereinbarung mit dem Großkunden Walmart, die Fragen zur langfristigen Bindung aufwirft.
Alarmzeichen durch Walmart-Deal?
Die Aktie des Wasserstoff-Spezialisten konnte in der vergangenen Woche um über 21 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 2,39 USD. Doch BMO Capital Analyst Ameet Thakkar bleibt skeptisch. Er bestätigt sein "Underperform"-Rating mit einem Kursziel von nur 1,30 USD. Das entspräche einem potenziellen Kursrutsch von rund 46 Prozent.
Auslöser für diese Warnung ist eine neue Lizenzvereinbarung mit Walmart. Der Einzelhandelsriese hat sich vertraglich abgesichert: Sollte ein sogenanntes "Release Event" eintreten, erhält Walmart Zugriff auf bestimmte Technologien und die Freiheit, alternative Lieferanten zu wählen. Gleichzeitig wurden bestehende Optionsscheine (Warrants) beendet. Analysten werten diesen Schritt als potenzielle Exit-Strategie für Walmart, was Zweifel an der Festigkeit der Kundenbeziehung weckt.
Die Gegenseite sieht Chancen
Ganz anders bewertet das Analysehaus Clear Street die Lage. Die Experten stuften das Papier von "Hold" auf "Buy" hoch und sehen ein Kursziel von 3,00 USD. Ihre Zuversicht stützt sich primär auf das Sparprogramm des Unternehmens im Umfang von 200 Millionen USD. Zudem könnten durchgesetzte Preiserhöhungen die Margen verbessern und die Bilanz stabilisieren.
Ungeachtet der Analystenmeinungen zeigt der kurzfristige Trend nach oben. Mit einem Plus von fast 10 Prozent im letzten Monat entwickelte sich Plug Power deutlich stärker als der Technologiesektor, der im gleichen Zeitraum leichte Verluste hinnehmen musste.
Operative Fortschritte und Ausblick
Abseits der Börsenkurse treibt das Unternehmen seine internationale Expansion voran. In Namibia wurde kürzlich eine Anlage für Afrikas erstes voll integriertes grünes Wasserstoffprojekt installiert, während in Frankreich eine Absichtserklärung für ein Produktionsprojekt in Signes unterzeichnet wurde.
Die kommenden Wochen dürften für die weitere Richtung entscheidend sein. Am 29. Januar 2026 findet die verschobene Hauptversammlung statt, bevor Ende Februar die Ergebnisse zum vierten Quartal erwartet werden. Analysten rechnen hier mit einer deutlichen Reduzierung des Verlusts pro Aktie im Vergleich zum Vorjahr sowie einem Umsatzanstieg auf rund 220 Millionen USD.
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