Pharma Mar Aktie: Durchbruch gelungen
Pharma Mar hat mit seinem Onkologie-Präparat Zepzelca einen bedeutenden regulatorischen Erfolg in den USA erzielt. Die vollständige FDA-Zulassung als Erhaltungstherapie bei kleinzelligem Lungenkrebs festigt die Marktposition und sichert dem Unternehmen signifikante Zusatzeinnahmen. Doch welche finanziellen Spielräume eröffnet dieser Erfolg für die künftige Forschung?
- FDA-Zulassung für Zepzelca in Kombination mit Atezolizumab in den USA erteilt.
- 50-Millionen-US-Dollar-Meilensteinzahlung von Partner Jazz Pharmaceuticals erhalten.
- Nettogewinn in den ersten neun Monaten 2025 auf 15,3 Millionen Euro verdoppelt.
- Zulassungsantrag bei der EMA für den europäischen Markt eingereicht.
Starke Studiendaten ebnen den Weg
Die FDA-Entscheidung basierte auf der Phase-3-Studie IMforte. Die Kombinationstherapie zeigte eine deutliche Überlegenheit gegenüber der bisherigen Standardbehandlung. Das progressionsfreie Überleben verdoppelte sich im Median von 2,1 auf 5,4 Monate, was einer Reduktion des Progressionsrisikos um 46 % entspricht. Zudem sank das Sterberisiko um 27 %, während das Gesamtüberleben auf durchschnittlich 13,2 Monate stieg.
Diese Daten, die bereits im Sommer 2025 auf dem ASCO-Kongress präsentiert wurden, bilden auch die Grundlage für den laufenden Zulassungsantrag in Europa. Die entsprechende Einreichung bei der EMA erfolgte bereits im Mai vergangenen Jahres.
Finanzielle Basis deutlich gestärkt
Der regulatorische Erfolg in den USA löste unmittelbar eine Meilensteinzahlung des Partners Jazz Pharmaceuticals in Höhe von 50 Millionen US-Dollar aus. Dieser Betrag, der etwa 60 Millionen Euro entspricht, wird das Ergebnis des vierten Quartals 2025 maßgeblich prägen. Bereits in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres verdoppelte Pharma Mar seinen Nettogewinn auf 15,3 Millionen Euro, während der Umsatz leicht auf 130,9 Millionen Euro kletterte.
Mit einer Cash-Position von rund 147,5 Millionen Euro verfügt das Unternehmen über ein solides Polster. Ein erheblicher Teil dieser Mittel fließt zurück in die Pipeline: In den ersten drei Quartalen 2025 investierte Pharma Mar rund 70 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Dabei wurde die Entwicklung des Wirkstoffs PM54 aufgrund eines vorteilhafteren Profils gegenüber PM14 priorisiert.
Fokus auf die nächsten Studienergebnisse
Am 1. März 2026 wird Pharma Mar die vollständigen Jahreszahlen für 2025 vorlegen, in denen die US-Meilensteinzahlung erstmals bilanziert wird. Parallel dazu rücken neue klinische Daten in den Fokus: In der ersten Jahreshälfte 2026 werden die Ergebnisse der Phase-3-Studie LAGOON zur Zweitlinientherapie bei Lungenkrebs erwartet. Diese Daten sind entscheidend für die weitere Expansion von Zepzelca in zusätzliche Indikationen.
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