PayPal Aktie: Analysten senken Daumen
PayPal versucht mit neuen KI-Initiativen und Krypto-Projekten die Wende einzuleiten, doch die Wall Street bleibt unbeeindruckt. Trotz massiver Aktienrückkäufe und solider Cashflow-Zahlen notiert das Papier weiterhin in der Nähe mehrjähriger Tiefststände. Eine aktuelle Welle von Abstufungen durch Analysten erhöht nun den Druck auf den Zahlungsdienstleister weiter und wirft Fragen zur zukünftigen Wachstumsstory auf.
Stimmungsumschwung an der Wall Street
Die Skepsis gegenüber PayPal hat im Januar 2026 spürbar zugenommen. Gleich mehrere Analysehäuser korrigierten ihre Einschätzungen nach unten. Daiwa America strich die Kaufempfehlung und stufte die Aktie auf „Hold“ herab, während Monness Crespi das Rating von „Buy“ auf „Neutral“ senkte. Als Begründung nannten die Experten unter anderem enttäuschende Kommentare zum laufenden Geschäftsverlauf sowie die Sorge, dass die Gewinnschätzungen für das Jahr 2026 noch immer zu optimistisch angesetzt sind.
Auch Compass Point und Citigroup kürzten ihre Kursziele deutlich, wobei Compass Point sogar an der Verkaufsempfehlung festhält. Aktuell raten von 43 Analysten 27 dazu, die Aktie lediglich zu halten.
KI-Strategie überzeugt (noch) nicht
Das Management setzt derweil aggressiv auf Innovationen im Bereich Künstliche Intelligenz und Kryptowährungen, um neue Einnahmequellen zu erschließen. Dazu gehören Finanzierungen für KI-Unternehmen über den Stablecoin PYUSD sowie die Integration in Microsofts „Copilot“-Checkout. Auch das neue „Fastlane“-Feature für Gastbestellungen zeigt mit hohen Konversionsraten erste technische Erfolge.
Doch diese strategischen Schritte verpuffen bisher weitgehend am Markt. Investoren zweifeln offenbar daran, dass diese Maßnahmen ausreichen, um sich gegen die übermächtige Konkurrenz von Apple Pay, Stripe und Adyen zu behaupten und das Umsatzwachstum nachhaltig wiederzubeleben.
Günstige Bewertung, fehlende Wirkung
Rein fundamental wirkt die Aktie mit einem geschätzten KGV von 10 bis 12 fast schon wie ein Schnäppchen – eine Bewertung, die eher für langsam wachsende Banken typisch ist als für Tech-Konzerne. Der Kursverlust von rund 34 Prozent auf Sicht von 12 Monaten spiegelt jedoch das fehlende Vertrauen wider. Selbst massive Aktienrückkäufe im Volumen von rund 15,2 Milliarden US-Dollar seit 2022 konnten den Preisverfall nicht stoppen.
Einen kleinen Lichtblick gibt es zumindest von der regulatorischen Seite: Die US-Behörde CFPB zog geplante Regeln zurück, die „Buy Now, Pay Later“-Produkte strenger reguliert hätten. Dies senkt die Compliance-Kosten für PayPals Ratenzahlungsangebote und verschafft dem Unternehmen etwas Luft im Margendruck.
Der Markt blickt nun gespannt auf Anfang Februar 2026. Dann wird PayPal die nächsten Quartalszahlen vorlegen. Diese müssen beweisen, ob die Effizienzmaßnahmen von CEO Alex Chriss endlich greifen oder ob die pessimistischen Prognosen der Analysten bestätigt werden.
PayPal-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue PayPal-Analyse vom 17. Januar liefert die Antwort:
Die neusten PayPal-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für PayPal-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
PayPal: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








