Partners Group hat für 2025 beeindruckende Zahlen vorgelegt – und die Messlatte für die kommenden Jahre damit ein Stück höher gelegt. Der Schweizer Private-Markets-Spezialist steigerte seine Gesamterlöse um 20 Prozent auf 2,563 Milliarden Franken. Beim Betriebsgewinn (EBITDA) stand ein Plus von 19 Prozent auf 1,611 Milliarden Franken zu Buche, der Reingewinn kletterte um 12 Prozent auf 1,261 Milliarden Franken.

Performance-Fees als Kurstreiber

Besonders auffällig: die Performance-Gebühren sprangen um satte 60 Prozent auf 819 Millionen Franken – und machten damit 32 Prozent der Gesamterlöse aus, nach 24 Prozent im Vorjahr. Hintergrund ist eine beschleunigte Exit-Aktivität. Das Unternehmen zog eine Reihe großer Transaktionen aus dem Folgejahr vor und realisierte für Kunden insgesamt 26 Milliarden Dollar. Das trieb die Gewinnbeteiligung kräftig nach oben.

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Auf der anderen Seite stiegen die Betriebskosten um 22 Prozent auf 953 Millionen Franken, vor allem weil leistungsabhängige Personalkosten im Gleichschritt mit den Performance-Gebühren zunahmen. Die EBITDA-Marge blieb mit 62,8 Prozent nahezu stabil.

Dividende steigt, Ausblick gedämpfter

Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Verwaltungsrat eine Dividende von 46 Franken je Aktie vor – ein Anstieg von 10 Prozent gegenüber den 42 Franken des Vorjahres. Ausgezahlt werden soll am 26. Mai 2026.

Für das laufende Jahr 2026 peilt das Unternehmen ein Neugeschäftsvolumen von 26 bis 32 Milliarden Dollar an. Beim Performanceeinkommen rechnet das Management allerdings mit einem Wert im unteren Bereich der kommunizierten Zielspanne von 25 bis 40 Prozent der Erlöse – direkte Folge des Vorzieheffekts aus 2025. Mittelfristig hält das Unternehmen an seinem Ziel fest, die verwalteten Vermögen bis 2033 auf 450 Milliarden Dollar auszubauen. Heute findet zudem ein Capital Markets Day statt, an dem das Management seine strategischen Prioritäten weiter konkretisiert.

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