Ein Exit mit sattem Wertzuwachs – und parallel der nächste Wachstumsschritt in Asien: Partners Group schärft gerade sichtbar ihr Profil in der digitalen Infrastruktur. Das timing ist dabei nicht zufällig, denn ausgerechnet ein anderer Teilmarkt alternativer Anlagen gerät zunehmend unter Druck. Was sagt das über die strategische Richtung des Schweizer Investmentmanagers aus?

atNorth-Exit liefert Rückenwind

Ende Februar hat Partners Group den Verkauf der Rechenzentrumsplattform atNorth bekanntgegeben. Laut einer Analyse von Infrastructure Investor (4. März) erzielte das Unternehmen dabei ein 2,5-faches Multiple auf das eingesetzte Kapital – bei einer Unternehmensbewertung von rund 4 Milliarden US-Dollar.

Der Deal passt ins Bild: Rechenzentren gelten als Profiteure langfristiger Technologietrends. Partners Group unterstreicht damit, dass digitale Infrastruktur im Portfolio weiterhin ein zentraler Baustein bleibt – und dass sich in diesem Segment offenbar realisierbare Wertsteigerungen durchsetzen lassen.

Asien-Offensive im Private-Wealth-Geschäft

Parallel zum Exit treibt Partners Group die Expansion im asiatischen Private-Wealth-Markt voran. Nach einem Bericht der Business Times von heute (6. März) will das Unternehmen seine Präsenz dort in den kommenden zwei Jahren signifikant ausbauen. Der Ansatz ist operativ klar umrissen: lokale Teams stärken, das After-Sales-Geschäft ausbauen und neue Vertriebspartnerschaften schließen.

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Als Ausgangslage nennt der Bericht ein bis Ende 2025 auf 185 Milliarden US-Dollar gewachsenes verwaltetes Vermögen – gestützt durch starke Mittelzuflüsse. Zudem setzt Partners Group darauf, dass asiatische Privatanleger historisch bislang vergleichsweise wenig in Privatmarktanlagen investiert sind. Rund 30% der globalen Belegschaft sind inzwischen im asiatischen Raum angesiedelt.

Marktumfeld: Private Credit unter Beobachtung, Aktie deutlich unter GD200

Der Kontext ist wichtig: Branchenberichte der letzten 48 Stunden verweisen auf steigende Sorgen im Private-Credit-Markt, etwa wegen Warnungen vor höheren Ausfallraten und einer „Fälligkeitswand“ bei Unternehmenskrediten. Partners Group stellt sich laut Quelltext demgegenüber vor allem über diversifizierte Infrastruktur- und Eigenkapitalstrategien auf.

An der Börse zeigt sich zuletzt dennoch Gegenwind: Die Aktie schloss gestern bei 924,00 Euro und liegt auf 30-Tage-Sicht 15,07% im Minus. Auffällig ist auch der Abstand zu wichtigen gleitenden Durchschnitten: zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt er -15,65%. Damit bleibt das Papier technisch angeschlagen, trotz des positiven Signals aus dem Infrastruktur-Exit.

Unterm Strich verdichtet sich das Bild: Partners Group liefert mit dem atNorth-Verkauf einen klaren Erfolg im Infrastrukturgeschäft und legt gleichzeitig den Fokus auf Wachstum im asiatischen Private-Wealth-Vertrieb – während das Branchenumfeld, speziell bei Private Credit, nervöser wird.

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