Palantir Aktie: Höhere Hürden?
Palantir meldet einen massiven operativen Erfolg: Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos wurde eine Partnerschaft mit HD Hyundai über hunderte Millionen Dollar besiegelt. Doch an der Börse herrscht Katerstimmung. Die Aktie setzt ihren Abwärtstrend ungebremst fort und Anleger fragen sich: Zählen fundamentale Erfolge aktuell nichts mehr gegen die Sorgen um die sportliche Bewertung?
Der Deal im Detail
Eigentlich lieferte CEO Alex Karp genau das, was der Markt sehen will. Die erweiterte Partnerschaft mit dem Schiffbau-Riesen HD Hyundai ist kein kleines Experiment mehr, sondern ein konzernweiter Rollout. Es geht um den Einsatz der KI-Plattform AIP, die den Schiffbau um signifikante 30 Prozent beschleunigen soll.
Der Vertrag, der laut Insidern ein Volumen von mehreren hundert Millionen Dollar über die nächsten Jahre umfasst, deckt diverse Segmente ab – vom Schiffbau über Baumaschinen bis hin zum Ölgeschäft. Karp zeigte sich entsprechend optimistisch für den koreanischen Markt, auch wenn dieser nicht das Hauptgeschäft darstellt.
Warum die Aktie trotzdem fällt
Trotz der guten Nachrichten dominieren die Sorgen der Investoren. Ein zentrales Problem bleibt die extrem hohe Bewertung. Mit einem Forward-KGV von fast 170 und einer Marktkapitalisierung von rund 394 Milliarden Dollar ist in den Kursen absolut keine Fehlerquote eingepreist. Das macht das Papier in einem nervösen Marktumfeld extrem anfällig.
Zudem betonte Karp, dass der Fokus weiterhin klar auf den USA liegt, wo drei Viertel des Geschäftsvolumens generiert werden. Die Nachfrage dort sei größer als das Angebot. Doch geopolitische Spannungen und wiederkehrende Sorgen um Zölle drücken aktuell auf die Stimmung im gesamten Tech-Sektor. Das Resultat ist brutal: Allein in den letzten sieben Tagen verlor die Aktie über 20 Prozent an Wert.
Blick auf die Quartalszahlen
Der nächste entscheidende Termin steht bereits fest und dürfte die Richtung für die kommenden Monate vorgeben. Am 2. Februar 2026 öffnet Palantir die Bücher für das vierte Quartal. Analysten erwarten ein bereinigtes Gewinnwachstum von rund 64 Prozent auf 0,23 Dollar pro Aktie. Erst diese Zahlen werden zeigen, ob das operative Wachstum stark genug ist, um die Bewertungsaufschläge zu rechtfertigen und den jüngsten Kursrutsch zu stoppen.
Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 22. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








