Palantir Aktie: Citi sieht massives Potenzial
Der Datenanalyse-Spezialist erlebt einen volatilen Jahresauftakt an der Börse. Während die Citigroup mit einer aggressiven Kaufempfehlung und hohen Wachstumszielen für Aufsehen sorgt, belasten Rechtsstreitigkeiten und Verkäufe prominenter Investoren den Kurs. Können die optimistischen Wachstumsprognosen die extremen Bewertungskennzahlen rechtfertigen?
Citi schraubt Erwartungen hoch
In einem positiven Signal für Anleger hob die Citigroup ihr Rating von „Neutral“ auf „Kauf“ an. Analyst Tyler Radke erhöhte das Kursziel von 210 auf 235 Dollar, was vom aktuellen Niveau aus einem Aufwärtspotenzial von 32 Prozent entspricht. Radke begründet diesen Optimismus mit einer schneller als erwarteten KI-Adaption in Unternehmen und signifikant steigenden Verteidigungsbudgets.
Besonders aggressiv fallen die Prognosen für das laufende Jahr aus: Der Analyst hält ein Umsatzwachstum von 70 bis 80 Prozent im Jahr 2026 für möglich. Allein im Regierungssegment wird ein Zuwachs von 51 Prozent erwartet, getrieben durch Projekte wie die Raketenabwehr „Golden Dome“.
Uneinigkeit an der Wall Street
Trotz des Citi-Upgrades bleibt das Gesamtbild der Analysten gespalten. Die Bank of America hält mit 255 Dollar das höchste Kursziel und verweist auf den 448 Millionen Dollar schweren „ShipOS“-Vertrag mit der US-Marine. Im starken Kontrast dazu steht Jefferies mit einem Kursziel von lediglich 70 Dollar und einer Verkaufsempfehlung.
Hauptkritikpunkt der Bären ist die Bewertung. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (TTM) von 397 und einem Kurs-Umsatz-Verhältnis von 112 wird die Aktie zu extremen Multiplikatoren gehandelt. Auch Cathie Wood von ARK Invest reagierte auf dieses Niveau und verkaufte kürzlich Anteile im Wert von rund 10 Millionen Dollar.
Rechtsstreit eskaliert
Zusätzliche Unruhe bringt eine juristische Auseinandersetzung mit dem KI-Startup Percepta. Palantir wirft den Gründern – ehemaligen eigenen Mitarbeitern – den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor. Die Gegenseite reagierte diese Woche scharf und bezeichnete die Klage als Versuch, einen aufstrebenden Wettbewerber zu zerstören.
Am 2. Februar müssen nun die Zahlen sprechen. Analysten erwarten für die Quartalsbilanz einen Umsatz von 1,32 Milliarden Dollar und einen Gewinn je Aktie von 0,23 Dollar. Nach dem starken Vorquartal liegt die Messlatte hoch: Das Unternehmen muss beweisen, dass das Wachstumstempo die hohe Bewertung weiterhin stützt.
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