Der Uranproduzent Paladin Energy meldet für das zweite Halbjahr 2025 deutliche Fortschritte beim Hochlauf seiner Langer-Heinrich-Mine in Namibia. Trotz gestiegener Umsatzerlöse verbuchte das Unternehmen unter dem Strich noch einen Verlust. Kann die operative Dynamik die hohen Anlaufkosten bald vollständig kompensieren?

Im Berichtszeitraum bis Ende Dezember 2025 erwirtschaftete Paladin Energy einen Umsatz von 138,3 Millionen US-Dollar aus Uranverkäufen. Der Bruttogewinn belief sich auf 26,0 Millionen US-Dollar. Dennoch resultierte ein Nettoverlust nach Steuern von 6,6 Millionen US-Dollar. Verantwortlich dafür waren primär die Kosten für den Produktionshochlauf sowie Investitionen in die kanadischen Expansionsprojekte.

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Operative Kurve zeigt nach oben

Die operativen Daten für das Dezember-Quartal unterstreichen den Wachstumskurs. Die Produktion von Uranoxid (U3O8) stieg im Vergleich zum Vorquartal um 16 Prozent auf 1,23 Millionen Pfund. Mit einem durchschnittlich erzielten Verkaufspreis von 71,8 US-Dollar pro Pfund profitierte das Unternehmen von der robusten Marktlage.

  • Umsatz: 138,3 Mio. US-Dollar (Halbjahr)
  • Nettoverlust: 6,6 Mio. US-Dollar (Halbjahr)
  • Produktion: 1,23 Mio. Pfund U3O8 (Dezember-Quartal)
  • Durchschnittspreis: 71,8 US-Dollar pro Pfund

Neben dem Kerngeschäft in Namibia treibt das Unternehmen das Patterson Lake South (PLS) Projekt in Kanada voran. Ein aktuelles Winterbohrprogramm soll die notwendigen Daten für die anstehende finale Investitionsentscheidung liefern.

Finanzielles Fundament gestärkt

Paladin Energy nutzte das Marktumfeld, um die Bilanz wetterfest zu machen. Durch eine Kapitalerhöhung und einen Aktienkaufplan flossen dem Unternehmen signifikante Mittel zu. Gleichzeitig reduzierte das Management die Kreditfazilität von 150 auf 110 Millionen US-Dollar. Zum Jahresende verfügte der Konzern über liquide Mittel und Anlagen in Höhe von 278,4 Millionen US-Dollar.

Das Management peilt für das Gesamtjahr das obere Ende der Produktionsprognose von 4,0 bis 4,4 Millionen Pfund Uran an. Ziel bleibt das Erreichen der vollen Kapazität bei Abbau und Verarbeitung bis zum Geschäftsjahr 2027. Die nächsten detaillierten Finanzdaten wird das Unternehmen am 12. Mai 2026 veröffentlichen.

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