Oracle Aktie: Riskantes Spiel!
Oracle plant offenbar einen gigantischen Finanzierungsschritt, um im globalen KI-Rennen die Führung zu beanspruchen. Doch Berichte über ein geplantes 38-Milliarden-Dollar-Paket für OpenAI-Infrastruktur sorgen an der Börse nicht für Jubel, sondern schüren massive Ängste vor einer Überschuldung. Übernimmt sich der Software-Riese mit dieser historischen Wette oder ist dies der notwendige Preis für die Zukunft?
Milliarden-Wette auf OpenAI
Ein Bericht der Financial Times hat die Märkte aufgeschreckt: Der Konzern verhandelt angeblich gemeinsam mit Vantage Data Centers über Kredite in der astronomischen Höhe von 38 Milliarden US-Dollar. Das Ziel ist der radikale Ausbau von Rechenzentren, um den unersättlichen Hunger von OpenAI nach Rechenleistung zu stillen.
Zwar unterstreicht dieser Schritt Oracles Ambitionen im Bereich der künstlichen Intelligenz, doch die schiere Größe der Summe lässt Anleger zusammenzucken. In einem Umfeld, in dem Investoren zunehmend konkrete Renditen für die massiven KI-Ausgaben sehen wollen, wirkt ein solches Schuldenpaket wie ein Brandbeschleuniger für die ohnehin vorhandene Nervosität.
Analysten ziehen die Reißleine
Die Skepsis der Finanzwelt manifestierte sich bereits vor den jüngsten Schlagzeilen. Das Analysehaus DA Davidson senkte das Kursziel drastisch von 300 auf 200 US-Dollar und warnte vor fundamentalen Risiken. Die Befürchtung: Oracle könnte in der übergeordneten Strategie von OpenAI lediglich als „Baueropfer“ dienen.
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Experten sehen die Gefahr, dass die immensen Investitionen langfristig nicht durch stabile Einnahmen gedeckt werden, sollte der Hype abflachen. Die Bewertung, die sich das Unternehmen im Jahresverlauf aufgebaut hatte, steht damit auf dem Prüfstand. Auch die Berufung von Stephen Rusckowski in den Vorstand, der das Gesundheitsgeschäft stärken soll, konnte die Stimmung bisher nicht drehen.
Chartbild trübt sich ein
Der Markt strafte die Unsicherheit zuletzt gnadenlos ab. Das Papier hat in den vergangenen 30 Tagen über 26 Prozent an Wert verloren und notiert mittlerweile deutlich unter dem 50-Tage-Durchschnitt von rund 221 Euro. Der massive Abstand zum 52-Wochen-Hoch verdeutlicht, wie viel Vertrauen zuletzt verspielt wurde.
Nun richten sich alle Augen auf die Quartalszahlen Mitte Dezember. Investoren fordern dringend Klarheit darüber, wie diese gewaltige Kreditsumme strukturiert sein soll, ohne die Bilanz zu sprengen. Bleiben überzeugende Antworten zur Profitabilität dieser Wette aus, droht der Aktie weiteres Ungemach.
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