Oncoinvent setzt im Kampf gegen schwer behandelbare Krebserkrankungen voll auf das radioaktive Therapeutikum Radspherin. Nach vielversprechenden Langzeitdaten aus der ersten klinischen Phase rückt nun die entscheidende Wirksamkeitsprüfung bei Eierstockkrebs in den Fokus. Das Ziel ist klar: Rückfälle nach chirurgischen Eingriffen durch gezielte Bestrahlung im Bauchraum zu verhindern.

Das norwegische Unternehmen konzentriert sich bei der Entwicklung auf die sogenannte Peritonealkarzinose – eine Krebserkrankung des Bauchfells, die häufig als Folge von Eierstock- oder Darmkrebs auftritt. Radspherin soll hier als Alpha-Strahler direkt nach einer Operation verbleibende Tumorzellen vernichten. Die finalen Daten der Phase-1-Studie bestätigten nach einer Beobachtungszeit von 24 Monaten das Profil des Wirkstoffs bei Patientinnen mit rezidivierendem Eierstockkrebs.

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Fokus auf die Phase-2-Studie

Aktuell steht die Ausweitung der klinischen Erprobung auf der Agenda. Um die Rekrutierung von Patienten zu beschleunigen, nahm Oncoinvent im Januar vier zusätzliche Studienzentren in das laufende Phase-2-Programm auf. Diese randomisierte Untersuchung soll die Sicherheit und Wirksamkeit von Radspherin in einem größeren Rahmen belegen.

Die radiopharmazeutische Branche zieht derzeit verstärkt Aufmerksamkeit auf sich, da gezielte Ansätze in der Onkologie als zukunftsträchtig gelten. Oncoinvent versucht, sich in dieser Nische mit einem rezeptorunabhängigen Ansatz zu positionieren, der speziell auf Mikrometastasen abzielt.

Unterstützung durch die US-Behörden

Ein wichtiger Faktor für die weitere Entwicklung ist die Einstufung durch die US-Gesundheitsbehörde FDA. Diese erteilte Radspherin den „Fast Track“-Status für die Behandlung von Metastasen im Bauchraum bei Eierstockkrebs. Dieses Verfahren ermöglicht eine engere Abstimmung mit der Behörde und kann die Zulassungsprüfung erheblich beschleunigen, sofern die klinischen Daten die Erwartungen erfüllen.

Für Investoren rücken damit zwei konkrete Termine in den Blickpunkt. Eine erste Zwischenanalyse der Phase-2-Daten wird für Ende 2026 erwartet. Die abschließenden Ergebnisse der Studie sollen nach aktuellem Planungsstand im Jahr 2028 vorliegen. Diese Datenpunkte werden darüber entscheiden, ob Radspherin das Potenzial hat, ein neuer Standard in der post-chirurgischen Krebstherapie zu werden.

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