OMV-Aktie: Neue Förderlizenz aus Norwegen!
Die norwegische Regierung verteilte kürzlich neue Lizenzen zur Förderung von Öl und Gas in bereits erschlossenen Gebieten. Dazu gehören Regionen in der Nordsee sowie im Barentsmeehr und in der Norwegischen See. Es war damit zu rechnen, dass der größte Anteil von insgesamt 57 Lizenzen an heimische Unternehmen gehen würde. Equinor sicherte sich 17 Lizenzen und Aker BP wurde mit zwölf Genehmigungen bedacht.
Ausländische Unternehmen gingen jedoch nicht leer aus und wie einer Mitteilung der Wiener Börse zu entnehmen ist, darf sich in Österreich OMV über eine frische Lizenz freuen. Weitere Details zum genauen Umfang sind anscheinend nicht bekannt. Die Anleger nehmen dennoch mit, dass in Norwegen weiterhin munter nach neuen Rohstoffquellen gesucht werden darf. Die Arbeit wird OMV so schnell also nicht ausgehen.
OMV: Schlechtes Timing?
Für das Unternehmen stellt das Ganze eine gute Nachricht dar. An der Börse fällt die Begeisterung aber sehr verhalten aus. Das dürfte vor allem daran liegen, dass neue Förderprojekte derzeit eher unpopulär sind. Aufgrund der sehr niedrigen Ölpreise darf sogar die Frage erlaubt sein, ob entsprechende Investitionen sich in absehbarer Zeit überhaupt auszahlen würden. Nicht wenige Player aus der Branche haben ihre Bemühungen bereits zurückgefahren.
OMV äußerte sich bislang nicht darüber, ob und wann die neuen Lizenzen für frische Projekte genutzt werden könnten. Zumindest der Grundstein für weiteres Wachstum in Norwegen scheint gelegt zu sein und die Ölpreise werden nicht ewig auf dem aktuellen Niveau verharren. Doch die Geduld der Börsianer scheint nicht ausgeprägt genug zu sein, um die eher vagen Chancen direkt bei der OMV-Aktie einzupreisen.
Die OMV-Aktie beißt auf Granit
Es ist allerdings auch nicht so, dass die OMV-Aktie sich schlecht schlagen würde. Im Gegenteil: das Papier notiert derzeit nur knapp unterhalb seines 52-Wochen-Hochs und kämpft um eine Überwindung der psychologisch wichtigen 50-Euro-Marke. Gelungen ist dieser Schritt noch nicht. Mit 49,16 Euro blieben die Käufer am Mittwochmorgen aber nahe dran. Neue Signale bleiben indes aus, da die starke Performance der vergangenen Monate eher nicht auf das Öl- und Gasgeschäft zurückzuführen ist.
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