OMV-Aktie: Elektrolyseur zum Sparpreis!
Schon vor einigen Monaten kündigte OMV an, in Bruck a.d. Leitha einen der größten Wasserstoff-Elektrolyseure in Europa aufbauen zu wollen. Die genauen Kosten des Projekts wollte man dabei nicht beziffern. Gesprochen wurde lediglich vage über einen Betrag im "mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbetrag". Durch die Gerüchteküche geistert eine Summe von 700 Millionen Euro, welche OMV allerdings nicht alleine schultern muss.
Für die Umsetzung verlässt man sich auf ein Joint Venture mit Masdar im Verhältnis 51 zu 49. Damit sinken die Kosten für OMV rein rechnerisch auf schätzungsweise 357 Millionen Euro. Nun wurde bekannt, dass der Konzern auch noch eine Förderung der Republik Österreich über die Austria Wirtschaftsservice erhält. Jene beläuft sich auf bis zu 123 Millionen Euro, sodass OMV am Ende vielleicht nur 294 Millionen Euro für das Vorhaben in die Hand nehmen muss, wenn die Förderung auf den Gesamtbetrag angewendet und dann wieder geteilt wird.
OMV spricht über Nachhaltigkeit
Geplant ist, dass die Anlage bis Ende kommenden Jahres in die Produktion geht und dann jährlich bis zu 23.000 Tonnen grünen Wasserstoff produziert. Der Kraftstoff soll dann zum größten Teil von OMV selbst in einer nahegelegenen Raffinerie verwendet werden. Das Unternehmen spricht mit Blick auf die nun zugesagte Förderung von einem starken Signal für die Zukunft der nachhaltigen Energieversorgung in Österreich.
Das Vorhaben ist jedoch nicht ganz frei von Kritik. Einige Umweltschützer kritisieren die fast exklusive Nutzung für eine Raffinerie, deren Produktion letztlich ein nicht CO2-neutrales Endprodukt hervorbringt. OMV ließ sich davon aber von Beginn an wenig beeindrucken. Bisher scheint das Projekt vor allem in finanzieller Hinsicht hervorragend zu laufen.
Spare in der Zeit
Mit der Beteiligung mehrerer Player senkt OMV die direkten Investitionskosten und schont damit die eigene Bilanz, was Anleger mit Sicherheit gerne sehen dürften. Allerdings steht Wasserstoff an der Börse weiterhin nicht im Mittelpunkt. Dort machen sich stattdessen Sorgen über weitere Abschläge beim Ölpreis breit, was die OMV-Aktie am Mittwochmorgen um über zwei Prozent in Richtung Süden beförderte.
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