Die Rekordjagd der OHB SE scheint kein Ende zu nehmen. Wer dachte, der atemberaubende Kursanstieg der letzten zwölf Monate sei reine Spekulation, wurde auf dem Kapitalmarkttag 2026 eines Besseren belehrt. Statt vager Versprechungen präsentierte der Vorstand harte Zahlen und eine deutliche Anhebung der Mittelfristziele, die den jüngsten Höhenflug auf ein neues Rekordniveau fundamental untermauern.

Hier die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • Umsatzziel: Anstieg auf über 2,0 Milliarden Euro bis 2028 geplant.
  • Profitabilität: EBITDA-Marge soll von 11 % (2026) auf über 12 % (2028) klettern.
  • Auftragslage: Auftragseingang 2025 um 24 % auf 2,1 Milliarden Euro gesteigert.
  • Kursentwicklung: Schlusskurs am Freitag bei 172,00 Euro (Allzeithoch).

Massive Wachstumsziele bis 2028

Das Management nutzte die Bühne, um eine aggressive Wachstums-Roadmap für die kommenden drei Jahre vorzustellen. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 visiert der Raumfahrtkonzern bereits eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro an. Doch das ist nur der Anfang: Bis 2027 soll dieser Wert auf 1,7 Milliarden Euro und bis 2028 schließlich über die Marke von 2,0 Milliarden Euro springen.

Treibende Kraft hinter dieser Zuversicht sind die steigenden Budgets zentraler Auftraggeber. Sowohl die Europäische Weltraumorganisation ESA als auch die Europäische Union weiten ihre Investitionen aus. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Verteidigungssektor, der zunehmend als wesentlicher Umsatzmotor fungiert. Diese strategische Positionierung spiegelt sich direkt im Aktienkurs wider, der allein in den letzten 30 Tagen um über 46 % zulegte.

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Fundamentale Stärke trifft auf Börsen-Euphorie

Dass es sich bei den Zielen nicht nur um Wunschdenken handelt, beweisen die vollen Auftragsbücher. Mit einem Zuwachs des Auftragseingangs von 24 % im Jahr 2025 hat OHB eine solide Basis geschaffen. Mittelfristig plant der Konzern sogar, jährlich Aufträge im Wert von rund 3 Milliarden Euro einzusammeln.

Diese operative Dynamik hat die Aktie auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 172,00 Euro katapultiert. Zum Vergleich: Noch vor einem Jahr notierte das Papier bei rund 49 Euro – ein Plus von über 250 %. Zwar deutet ein RSI von 73 kurzfristig auf eine überkaufte Situation hin, doch die verbesserten Margenprognosen liefern Argumente für die hohe Bewertung. Die EBIT-Marge soll bis 2028 auf über 9 % steigen, was eine deutliche Steigerung der Ertragskraft bedeutet.

Klarheit bei der Börsennotierung

Für Aufatmen sorgte zudem eine klare Absage an die Gerüchteküche: Ein Delisting ist nicht geplant. Der Vorstand betonte, dass die Börsennotierung essenziell sei, um Transparenz zu schaffen und das Vertrauen der Auftraggeber zu sichern. Der Zugang zum Kapitalmarkt bleibt damit ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie.

Mit den neuen Zielen im Rücken und der Bestätigung des Börsenverbleibs liegt der Ball nun im Feld der Umsetzung. Gelingt es OHB, die prognostizierten Margensprünge in den kommenden Quartalsberichten zu bestätigen, könnte sich das aktuelle Allzeithoch als nachhaltiges Kursniveau etablieren.

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