OHB SE Aktie: Begeisternde Impulse!
Der Bremer Raumfahrtkonzern greift nach einem der größten Rüstungsprojekte in der Geschichte der Bundesrepublik. Gemeinsam mit Airbus und Rheinmetall bewirbt sich das Unternehmen um ein Satellitenprogramm im Wert von bis zu zehn Milliarden Euro. Doch kann das operative Geschäft diese gewaltigen Ambitionen stützen?
Das 10-Milliarden-Euro-Projekt
Im Zentrum der aktuellen Entwicklung steht das Programm „SATCOMBw Stufe 4“. Die Bundeswehr plant den Aufbau einer unabhängigen Kommunikationsinfrastruktur mit 100 bis 200 Satelliten im niedrigen Erdorbit. Um dieses gewaltige Auftragsvolumen konkurriert ein schlagkräftiges Konsortium: Während Rheinmetall die militärische Systemintegration leiten soll, übernimmt OHB die Konstruktion und Serienfertigung der Satelliten.
Dafür rüstete sich der Konzern bereits im vergangenen Oktober mit der Übernahme eines Werks im sächsischen Schöneck. Der Zuschlag ist allerdings noch offen. Airbus betreibt bereits Vorgängerversionen des Systems, und eine mögliche Fusion der Raumfahrtsparten von Airbus, Thales und Leonardo könnte den Wettbewerb um das Projekt weiter verschärfen.
Rekordzahlen untermauern den Wachstumskurs
Ein Blick auf die Bücher zeigt, dass das Unternehmen für derartige Großprojekte gerüstet ist. Unabhängig vom Ausgang der Ausschreibung verzeichnet der Konzern ein starkes Wachstum. Der Auftragseingang kletterte 2025 um 24 Prozent auf rund 2,1 Milliarden Euro, der feste Auftragsbestand erreichte gut 3,1 Milliarden Euro. Auch die Profitabilität zieht an: In den ersten neun Monaten 2025 stieg das operative Ergebnis (EBITDA) auf 75,5 Millionen Euro.
Auf dieser Basis hob das Management kürzlich die mittelfristigen Ziele an. Für 2026 plant OHB nun eine Gesamtleistung von 1,4 Milliarden Euro bei einer EBITDA-Marge von 11 Prozent. Ab 2028 soll die Umsatzmarke von zwei Milliarden Euro fallen.
Rückenwind aus dem zivilen Sektor
Neben dem lukrativen Verteidigungsmarkt liefert auch das zivile Geschäft handfeste Impulse. Der erfolgreiche kommerzielle Erstflug der Ariane 6 im vergangenen Monat stärkt die Tochtergesellschaft MT Aerospace, die zehn Prozent der Trägerrakete fertigt. Zudem sicherte sich der Konzern im Februar einen ESA-Vertrag über 81,2 Millionen Euro für die Asteroiden-Mission RAMSES. Inklusive Vorbereitungen beläuft sich das Projektvolumen hier auf rund 150 Millionen Euro.
Ob sich die starke operative Dynamik final in eine nachhaltige Profitabilität übersetzt hat, wird sich bereits in wenigen Tagen zeigen. Am 19. März präsentiert das Unternehmen den testierten Jahresabschluss für 2025. Diese Zahlen werden den Investoren konkreten Aufschluss darüber geben, wie solide die Liquiditätsdecke für die anstehenden Großprojekte aufgestellt ist, bevor im Laufe der kommenden Monate die Vergabeentscheidung der Bundeswehr fällt.
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