Ocugen Aktie: Florierende Geschäftsentwicklung!
Ocugen hat eine entscheidende Finanzierungsrunde abgeschlossen und sich damit Luft verschafft. Am 23. Januar 2026 flossen 22,5 Millionen US-Dollar durch eine Aktienplatzierung in die Kassen des Gentherapie-Unternehmens. Das Timing könnte kaum besser sein: Nur Tage zuvor hatte Ocugen vielversprechende Studiendaten zu seinem Hoffnungsträger OCU410 vorgelegt.
15 Millionen neue Aktien – Runway bis Q4 2026
Das Biotech-Unternehmen platzierte 15 Millionen Stammaktien zu je 1,50 US-Dollar bei Investoren. Nach Abzug von Provisionen und Kosten bleiben netto 20,85 Millionen US-Dollar übrig. Hauptinvestor war RTW Investments, ergänzt durch neue und bestehende Anteilseigner.
Ocugen gibt an, die Mittel für allgemeine Unternehmenszwecke, Investitionen und operative Kosten einzusetzen. Die Cash-Reichweite soll damit bis ins vierte Quartal 2026 gesichert sein – ein wichtiger Puffer für die anstehenden Zulassungsverfahren. Oppenheimer & Co. begleitete die Platzierung als Bookrunner.
Phase-2-Studie zeigt 46 Prozent weniger Läsionswachstum
Die Kapitalaufnahme folgte unmittelbar auf positive Zwischenergebnisse aus der Phase-2-Studie ArMaDa, die Ocugen am 15. Januar veröffentlichte. Im Fokus steht OCU410, eine Gentherapie gegen geografische Atrophie – eine Form der trockenen altersbedingten Makuladegeneration.
Die wichtigsten Studiendaten nach zwölf Monaten:
- 46 Prozent Reduktion des Läsionswachstums (mittlere und hohe Dosis kombiniert vs. Kontrolle; p=0,015; N=23)
- Mittlere Dosis erzielte 54 Prozent Reduktion (p=0,02; N=10)
- Hohe Dosis zeigte 36 Prozent Reduktion (p=0,05; N=8)
- 50 Prozent der Patienten erreichten mehr als 50 Prozent Reduktion der Läsionsgröße
Die Phase-1-Daten wiesen zudem auf eine 60 Prozent langsamere Degeneration der Ellipsoid-Zone hin, was auf eine Erhaltung von Photorezeptoren und retinalem Pigmentepithel hindeutet. Schwerwiegende therapiebedingte Nebenwirkungen traten in beiden Studienphasen nicht auf.
Stargardt-Programm läuft parallel
Auch beim zweiten Programm macht Ocugen Fortschritte. Am 12. Januar erschienen die Phase-1-Resultate zu OCU410ST gegen Morbus Stargardt im Fachjournal Nature Eye. Die Phase-2/3-Studie GARDian3 liegt laut Unternehmen vor dem Zeitplan – die Rekrutierung soll bereits im ersten Quartal 2026 abgeschlossen sein.
Zulassungen ab 2027 angepeilt
Ocugens Regulierungsstrategie sieht ehrgeizige Meilensteine vor: Für OCU410ST gegen Morbus Stargardt plant das Unternehmen die Einreichung eines Biologics License Application in der ersten Jahreshälfte 2027. Für OCU410 gegen geografische Atrophie folgt die BLA-Einreichung 2028. Der Start der Phase-3-Studie für OCU410 ist noch für 2026 vorgesehen.
Der Markt ist erheblich: Rund 2 bis 3 Millionen Menschen in den USA und Europa leiden an geografischer Atrophie. Während in den USA bereits Therapien verfügbar sind, die allerdings häufige Injektionen erfordern, existieren in Europa keine zugelassenen Präparate – zwei Millionen Patienten bleiben dort ohne Behandlungsoption.
Mit der frischen Finanzspritze und den positiven Studiendaten hat Ocugen die Basis gelegt, um die nächsten regulatorischen Hürden anzugehen. Ob die Mittel bis zur potenziellen Zulassung reichen, hängt maßgeblich vom Tempo der klinischen Programme ab.
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