Ocugen hat sich frisches Kapital verschafft. Das Biotech-Unternehmen platzierte am 23. Januar 2026 erfolgreich 15 Millionen neue Aktien und nahm dabei 22,5 Millionen US-Dollar ein. Mit dem Geld will das Unternehmen seine Gentherapie-Pipeline vorantreiben – und die Liquidität bis ins vierte Quartal 2026 sichern.

Die Details der Kapitalerhöhung

Ocugen verkaufte die Aktien zu je 1,50 US-Dollar im Rahmen einer registrierten Direktplatzierung. Nach Abzug von Provisionen und Transaktionskosten bleiben dem Unternehmen aus Malvern, Pennsylvania, netto rund 20,85 Millionen US-Dollar.

Federführend bei der Finanzierung war der Investor RTW Investments, sowohl neue als auch bestehende Aktionäre beteiligten sich. Oppenheimer & Co. übernahm die Rolle des alleinigen Bookrunners.

Das Geld soll laut Unternehmensangaben für allgemeine Unternehmenszwecke, Investitionen, Betriebskapital sowie Verwaltungsausgaben eingesetzt werden. Die Mittel verschaffen Ocugen Zeit, um seine klinischen Programme weiter voranzutreiben.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Ocugen?

Positive Phase-2-Daten als Rückenwind

Nur wenige Tage vor der Kapitalmaßnahme, am 15. Januar, hatte Ocugen ermutigende vorläufige 12-Monats-Daten aus der Phase-2-Studie ArMaDa präsentiert. Im Fokus steht OCU410, eine Gentherapie gegen geografische Atrophie bei trockener altersabhängiger Makuladegeneration.

Die wichtigsten Ergebnisse aus der Zwischenauswertung:

  • 46 Prozent geringeres Läsionswachstum im Vergleich zur Kontrollgruppe
  • 60 Prozent langsamerer Verlust der ellipsoiden Zone in behandelten Augen gegenüber unbehandelten Augen (bei sieben Patienten)
  • Keine schwerwiegenden Nebenwirkungen in Phase-1- und Phase-2-Studien

Ocugen strebt für OCU410 eine Zulassungseinreichung (BLA) im Jahr 2028 an. Parallel läuft die Phase-2/3-Studie GARDian3 für OCU410ST zur Behandlung der Stargardt-Krankheit, deren Rekrutierung im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden soll.

Kurs reagiert volatil

Nach Bekanntgabe der Kapitalerhöhung zeigte sich die Aktie beweglich. Am 21. Januar, dem Tag der Preisfestlegung, schloss der Titel bei 1,49 US-Dollar, legte am Folgetag auf 1,65 US-Dollar zu. Die Platzierung erfolgte zu 1,50 US-Dollar – und damit nahe am aktuellen Kursniveau. Mit den jüngsten Studienergebnissen und der nun gesicherten Finanzierung bis Ende 2026 hat sich Ocugen zunächst Luft verschafft, um seine Pipeline voranzutreiben.

Ocugen-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Ocugen-Analyse vom 27. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Ocugen-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Ocugen-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Ocugen: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...