Nvidia Aktie: Neues Milliarden-Investment
Kurz vor der hauseigenen Entwicklerkonferenz GTC baut Nvidia sein Netzwerk an strategischen Partnerschaften gezielt aus. Mit einer Investition von zwei Milliarden US-Dollar in den Cloud-Spezialisten Nebius sichert sich der Chipkonzern weiteren Einfluss beim globalen Ausbau der KI-Infrastruktur. Doch die weitreichende Investitionsstrategie ruft mittlerweile auch Kritiker auf den Plan.
Fokus auf KI-Infrastruktur
Im Zentrum der neuen Vereinbarung steht der Aufbau einer umfassenden KI-Cloud. Nebius, die ehemalige niederländische Holding des russischen Internetkonzerns Yandex, plant bis Ende 2030 den Einsatz von Nvidia-Systemen mit einer Kapazität von mehr als fünf Gigawatt. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf sogenannte Inferenz-Anwendungen, also den effizienten Betrieb bereits trainierter KI-Modelle. Zum Einsatz kommen dabei Nvidias neueste Technologien wie die Rubin-Plattform und Vera-Prozessoren.
Ein teures Ökosystem
Der Einstieg bei Nebius ist kein Einzelfall in der aktuellen Unternehmensstrategie. Allein in den vergangenen Monaten investierte Nvidia jeweils zwei Milliarden US-Dollar in Hardware- und Softwareunternehmen wie Lumentum, Coherent und CoreWeave. Zudem beteiligte sich der Konzern mit 30 Milliarden US-Dollar an der jüngsten Finanzierungsrunde von OpenAI.
Auffällig dabei ist die Struktur dieser Geldflüsse: Ein Großteil der Mittel geht an Firmen, die im Gegenzug Nvidias eigene Chips und Systeme kaufen. Marktbeobachter bemängeln, dass diese zirkulären Investitionen eine künstliche Nachfrage im KI-Sektor erzeugen könnten.
Starke Zahlen stützen die Strategie
Finanziell steht der Konzern auf einem soliden Fundament, das diese Expansionen ermöglicht. Im abgelaufenen vierten Quartal kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um 73 Prozent auf 68,1 Milliarden US-Dollar. Das Rechenzentrumsgeschäft macht dabei mittlerweile über 91 Prozent der Einnahmen aus. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 peilt das Management bereits 78 Milliarden US-Dollar an – und das, obwohl Einnahmen aus China aufgrund von US-Exportbeschränkungen in dieser Prognose komplett ausgeklammert wurden. An der Börse notiert der Titel nach einem Anstieg von gut 61 Prozent auf Jahressicht aktuell bei 160,42 Euro.
Die nächsten Impulse für die strategische Ausrichtung folgen in Kürze. Am 16. März eröffnet CEO Jensen Huang die globale KI-Konferenz GTC in San Jose mit einer Keynote, bei der Investoren konkrete Updates zur wachsenden Software-Plattform für Unternehmen erwarten. Parallel dazu markiert der heutige 11. März den Stichtag für die nächste Quartalsdividende, die am 1. April an die Aktionäre ausgeschüttet wird.
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