Nvidia Aktie: Milliarden-Deal vor Zahlen
Nvidia steht vor einer entscheidenden Woche. Nur wenige Tage vor der Präsentation der Quartalszahlen fixiert der Chip-Gigant laut Medienberichten einen massiven Einstieg bei OpenAI. Während die Bewertung des KI-Entwicklers in neue Höhen klettert, fragen sich Anleger: Untermauert dieser strategische Schachzug die Wachstumsaussichten oder steigen lediglich die Kosten im Wettlauf um künstliche Intelligenz?
30 Milliarden für die KI-Dominanz
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, steht Nvidia kurz vor dem Abschluss einer Investition von 30 Milliarden Dollar in die aktuelle Finanzierungsrunde von OpenAI. Dieser Schritt konkretisiert eine frühere, unverbindliche Absichtserklärung. Durch die Runde könnte die Bewertung der ChatGPT-Macher auf rund 830 Milliarden Dollar steigen.
Hintergrund der massiven Kapitalspritze ist der enorme Hardware-Hunger der Branche. OpenAI prognostiziert bis zum Jahr 2030 Rechenausgaben in Höhe von rund 600 Milliarden Dollar. Das frische Kapital fließt somit indirekt zurück in die Infrastruktur, die Nvidia selbst bereitstellt. Neben dem Chip-Konzern beteiligen sich voraussichtlich auch SoftBank und Amazon an der Runde.
Die Investitionslawine rollt weiter
Die Zuversicht für Nvidias Kerngeschäft stützt sich nicht nur auf OpenAI, sondern auf die breiten Ausgabenpläne der großen Technologiekonzerne. Die sogenannten Hyperscaler haben für das Jahr 2026 gigantische Investitionsbudgets (CAPEX) angekündigt:
- Amazon: Rund 200 Milliarden Dollar
- Alphabet: 175 bis 185 Milliarden Dollar
- Meta: 115 bis 135 Milliarden Dollar
Diese Budgets sind fast ausschließlich für den Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur vorgesehen. Analysten werten dies als starkes Kaufsignal für primäre Hardware-Lieferanten, da die Nachfrage nach Grafik- und Zentralprozessoren der nächsten Generation gesichert scheint.
Spannung vor dem Quartalsbericht
Der Fokus der Marktteilnehmer richtet sich nun auf den kommenden Mittwoch, den 25. Februar 2026. Dann öffnet Nvidia seine Bücher für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026. Die Erwartungen sind hoch: Konsensschätzungen gehen von einem Umsatz von rund 65,7 Milliarden Dollar und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 1,52 Dollar aus. Zum Vergleich: Im Vorquartal lag der Umsatz noch bei 57 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 62 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.
Am Rande der operativen Entwicklung sorgten Insider-Verkäufe für Gesprächsstoff. Finanzchefin Colette Kress veräußerte Anfang Februar Aktienpakete zu einem Durchschnittspreis von 175,72 Dollar. Diese Transaktionen erfolgten jedoch systematisch im Rahmen eines vorab festgelegten Handelsplans und sind daher nicht zwingend als Skepsis gegenüber der eigenen Geschäftsentwicklung zu deuten.
Entscheidend für die weitere Kursentwicklung wird der Ausblick auf das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 sein. Anleger werden genau prüfen, ob die Umsatzprognosen die hohen Erwartungen erfüllen können. Die Aktie ging zuletzt mit 161,02 Euro aus dem Handel und notiert damit etwa zehn Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
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