In der hitzigen Debatte um die wirtschaftliche Trennung zwischen den USA und China bezieht Nvidia-Chef Jensen Huang nun so deutlich Stellung wie nie zuvor. In einer aktuellen Folge des Podcasts „No Priors“ bezeichnete er die Idee einer vollständigen Abkopplung der beiden Supermächte als schlichtweg „naiv“. Für Huang basiert dieses Szenario auf keinerlei gesundem Menschenverstand – weder aus philosophischer Sicht noch unter dem Deckmantel der nationalen Sicherheit.

Der Trump-Deal: Chips gegen Gebühren

Überraschendes Lob findet Huang dabei für den Kurs von US-Präsident Donald Trump. Er zeigt sich optimistisch, dass dessen Regierung eine fundierte Philosophie verfolge, die China zwar als Rivalen, aber eben auch als unverzichtbaren Partner begreife. Ein zentraler Pfeiler dieser neuen Dynamik ist ein im Dezember 2025 verkündeter, höchst ungewöhnlicher Deal: Nvidia darf seine leistungsstarken H200-Chips wieder nach China liefern – unter der Bedingung, dass die US-Regierung satte 25 Prozent der Verkaufserlöse direkt als Abgabe erhält.

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Rückkehr nach China: Ein 50-Milliarden-Dollar-Poker

Die Zeichen für ein baldiges Comeback stehen günstig. Nachdem Nvidias Marktanteil in China infolge strenger Exportbeschränkungen zeitweise von 95 Prozent auf nahezu Null gefallen war, deutet sich nun eine Wende an. Berichten zufolge plant Peking, den Import der H200-Beschleuniger bereits in diesem Quartal zu genehmigen. Für Nvidia steht viel auf dem Spiel: Huang schätzt das jährliche Potenzial des chinesischen Marktes auf rund 50 Milliarden US-Dollar. Erste Tech-Giganten wie Alibaba und ByteDance sollen bereits in den Startlöchern stehen, um ihre Rechenzentren mit der US-Technologie aufzurüsten, auch wenn China gleichzeitig Quoten für heimische Chips prüft.

Partnerschaft statt Isolation

Huangs Botschaft ist klar: Wer China isoliert, zwingt das Land nur dazu, eigene Lösungen – etwa durch nationale Champions wie Huawei – noch schneller zur Marktreife zu treiben. Stattdessen setzt er auf eine kontrollierte Öffnung, die amerikanische Standards sichert und gleichzeitig den technologischen Austausch ermöglicht.

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