Nvidia-Chef Jensen Huang präsentierte auf der CES 2026 in Las Vegas die nächste Generation seiner KI-Chips – doch die Anleger zeigten sich unbeeindruckt. Trotz der Vorstellung der Rubin-Plattform und neuer Robotik-Initiativen fiel die Aktie im nachbörslichen Handel um 0,4 Prozent. Die Reaktion deutet darauf hin: Die Erwartungen waren noch höher.

Rubin-Plattform: Sechs Chips für ein Ziel

Das Herzstück der Präsentation war die Rubin-Plattform mit sechs neuen Chips, die laut Nvidia einen "unglaublichen KI-Supercomputer" bilden sollen. Die versprochenen Leistungsdaten klingen beeindruckend:

  • Bis zu 90 Prozent niedrigere Kosten pro Inferenz-Token gegenüber Blackwell
  • 75 Prozent weniger GPUs für das Training von Mixture-of-Experts-Modellen
  • Rack-Scale-Architektur der dritten Generation mit über 80 Ökosystem-Partnern

Branchengrößen wie OpenAI-Chef Sam Altman, Meta-Gründer Mark Zuckerberg und xAI-Chef Elon Musk lobten die Plattform öffentlich. Amazon Web Services, Anthropic, Google, Microsoft, Oracle und xAI kündigten bereits ihre Nutzung an. Serverhersteller wie Dell, HPE, Lenovo und Supermicro bereiten Rubin-basierte Systeme vor.

Robotik-Offensive für 50-Billionen-Dollar-Markt

Nvidia intensiviert sein Engagement in der Robotik. Unternehmen wie Boston Dynamics, Caterpillar, LG Electronics und NEURA Robotics setzen auf Nvidia-Technologie für humanoide Roboter. Das Unternehmen sieht darin den Schlüssel zur Transformation der Fertigungs- und Logistikbranche mit einem geschätzten Marktvolumen von 50 Billionen Dollar.

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Für autonome Fahrzeuge stellte Nvidia das KI-Modell Alpamayo vor, das mit Chain-of-Thought-Reasoning arbeitet. Lucid, Uber und Berkeley DeepDrive haben Interesse bekundet.

Wettbewerb verschärft sich

Die verhaltene Börsenreaktion zeigt sich auch bei Konkurrenten: AMD verlor nachbörslich 1,1 Prozent vor der Keynote von CEO Lisa Su. Intel blieb weitgehend stabil. Die CES 2026 wird für Chip-Hersteller zum Härtetest – Investoren fordern konkrete Fahrpläne und Beweise, dass ambitionierte Versprechen eingehalten werden können.

Zusätzlichen Druck erzeugt der Speichermarkt. Samsung beschrieb die aktuelle Versorgungslage als "beispiellos" angespannt, was die Preise für High-Bandwidth-Memory in die Höhe treibt.

Die Quartalszahlen am 25. Februar 2026 werden zeigen, ob Nvidia seine dominante Stellung im KI-Infrastruktur-Markt mit der Rubin-Plattform verteidigen kann.

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