Nvidia Aktie: Erwartungskonform verhalten
Nvidia-CEO Jensen Huang hat auf der CES 2026 die neue „Vera Rubin" KI-Architektur vorgestellt – und die Reaktion der Börse bleibt verhalten. Trotz beeindruckender technischer Fortschritte und starker Partnerschaften konsolidiert die Aktie nahe der 188-Dollar-Marke. Offenbar haben Investoren die Innovationen bereits eingepreist.
Rubin-Plattform startet in Produktion
Das Herzstück der Präsentation: Die „Vera Rubin"-Plattform ist in Vollproduktion. Als Nachfolger der Blackwell-Architektur soll sie Rechenzentren effizienter machen – mit dreimal höherer Geschwindigkeit und einer Senkung der Inferenz-Kosten um das Zehnfache.
Die Plattform umfasst sechs gemeinsam entwickelte Chips, gefertigt im 3-nm-Prozess von TSMC. AWS, OpenAI und Google Cloud gehören zu den ersten Partnern, die Dienste in der zweiten Jahreshälfte 2026 starten werden. Für Nvidia bedeutet das gesicherte Umsatzströme bis weit ins Jahr 2027 hinein.
Vorstoß in autonomes Fahren und Robotik
Neben Rechenzentren drängt Nvidia massiv in den Bereich „Physical AI". Mit der neuen Modellfamilie „Alpamayo" liefert der Konzern Open-Source-Software speziell für autonome Fahrzeuge und Robotik – ein strategischer Schritt, der Nvidia vom reinen Hardware-Anbieter zur Plattform für die gesamte Robotik-Branche machen soll.
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Konkret wird es im ersten Quartal 2026: Mercedes-Benz bringt die neue CLA-Klasse mit Nvidia-basierter KI-Fahrfunktion auf die US-Straßen. Damit wechselt das Automotive-Geschäft von der Theorie in die Praxis.
Institutionelle Zuversicht trotz verhaltener Reaktion
Die Bank of America hält an ihrer Kaufempfehlung mit Kursziel 275 Dollar fest. Analyst Vivek Arya erwartet für 2026 ein globales Halbleitermarkt-Wachstum von 30 Prozent auf über eine Billion Dollar. Mit einem Marktanteil von 70 bis 75 Prozent bei KI-Beschleunigern dürfte Nvidia den Löwenanteil dieser Investitionen einsammeln.
Die fehlende Kursexplosion nach der CES liegt zum einen am Ausbleiben neuer GeForce-GPUs für Endverbraucher, zum anderen an der hohen Bewertung. Bei einem KGV von rund 46 ist wenig Spielraum für Enttäuschungen.
Der Rollout der Rubin-Plattform in der zweiten Jahreshälfte gilt nun als nächster wichtiger Katalysator. Bis dahin dürfte die Aktie ihre Konsolidierung fortsetzen – mit intakten fundamentalen Treibern im Hintergrund.
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