Nvidia Aktie: Eine Billion Dollar
Jensen Huangs Auftritt auf der jährlichen GTC-Konferenz hat Maßstäbe gesetzt. Die Bestellvisibilität für die Chip-Plattformen Blackwell und Vera Rubin übersteigt bis 2027 die Marke von einer Billion Dollar — doppelt so viel wie die 500 Milliarden Dollar, die noch für 2026 kommuniziert worden waren. Der Auftragsbestand lässt wenig Zweifel daran, dass die Nachfrage nach KI-Infrastruktur weiter anzieht.
Analysten sehen deutlich mehr Potenzial
Wall Street reagiert einhellig positiv. Goldman Sachs, Stifel, Cantor Fitzgerald und mehrere andere Häuser bestätigten ihre Kaufempfehlungen — mit Kurszielen zwischen 250 und 352 Dollar. Besonders auffällig: 33 Analysten haben ihre Gewinnschätzungen zuletzt nach oben revidiert.
Cantor Fitzgerald geht dabei am weitesten und sieht den Gewinn je Aktie für 2027 bei rund 15 Dollar — gegenüber dem Konsens von 10,69 Dollar. Auf dieser Basis ergibt sich ein Kurs-Gewinn-Wachstums-Verhältnis von 0,56, was bei einem Wachstumsunternehmen dieser Größenordnung auf eine vergleichsweise attraktive Bewertung hindeutet.
Neue Produkte, neue Märkte
Auf der Konferenz präsentierte Nvidia eine Reihe neuer Produkte. Das LPX-Rack, gemeinsam mit der Vera-Rubin-Plattform entwickelt, soll bei Inferenz-Workloads 35-mal mehr Durchsatz pro Watt liefern als die Blackwell-Plattform — die ersten Auslieferungen sind für das dritte Quartal 2026 geplant. Mit NemoClaw und OpenClaw adressiert das Unternehmen zudem den wachsenden Markt autonomer Unternehmensagenten.
Parallel dazu baut Nvidia seine Position im autonomen Fahren aus. Die Drive-Hyperion-Plattform findet Abnehmer bei Hyundai, Nissan, Isuzu, BYD und Geely. Auch die Partnerschaft mit Uber im Bereich selbstfahrender Fahrzeuge wurde gestern ausgeweitet — die Uber-Aktie legte vorbörslich knapp 3 Prozent zu.
Die heutige Handelsschicht dürfte von der Fed-Sitzung überlagert werden. Eine Zinsänderung wird nicht erwartet, doch angesichts gestiegener Energiepreise — Brent notiert aktuell bei rund 103 Dollar — rückt die Frage in den Vordergrund, wie die Notenbanker die Inflationsrisiken einschätzen. Für Nvidia-Investoren bleibt das Umfeld trotzdem günstig: Die Auftragsbücher sind prall gefüllt, und der Analyst-Konsens zeigt in eine Richtung.
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