Die Euphorie rund um das Thema Künstliche Intelligenz scheint einen Dämpfer zu erhalten. Während Chiphersteller wie Nvidia über lange Zeit Rekordgewinne einfuhren und die Börsen beflügelten, rückt nun eine ernüchternde Frage in den Fokus: Wo bleibt eigentlich der messbare Nutzen für die Gesamtwirtschaft? Trotz gigantischer Investitionssummen lassen die erhofften Produktivitätssprünge bisher auf sich warten.

Goldman Sachs zieht die Notbremse

Jan Hatzius, der Chefökonom von Goldman Sachs, hat die Erwartungen an einen kurzfristigen wirtschaftlichen Aufschwung durch KI massiv gedämpft. Seine Einschätzung fällt beinahe vernichtend aus: Für das Jahr 2025 beziffert er den Beitrag von KI zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) als „praktisch null“. Das steht in krassem Gegensatz zum bisherigen Narrativ, wonach die massiven Ausgaben der Tech-Giganten das US-Wachstum maßgeblich stützen würden.

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Hatzius argumentiert, dass die derzeitigen KI-Investitionen nicht als klassisch wachstumsorientiert betrachtet werden können. Vielmehr handele es sich um eine Phase des Aufbaus, in der zwar viel Geld fließt, aber noch keine echte Wertschöpfung in der Breite der Wirtschaft ankommt. Der erhoffte Effekt, dass Unternehmen durch KI effizienter werden und dadurch das BIP ankurbeln, ist in den Daten schlicht noch nicht sichtbar.

700 Milliarden US-Dollar auf der Suche nach Rendite

Die Zahlen sind dennoch atemberaubend. US-Tech-Konzerne planen für das Jahr 2026 gemeinsame Investitionen in Höhe von rund 700 Milliarden US-Dollar, um ihre KI-Infrastrukturen weiter auszubauen. Doch genau diese Summen bereiten den Analysten zunehmend Kopfschmerzen. Wenn die Ausgaben steigen, aber die Erträge und Produktivitätsgewinne ausbleiben, droht eine massive Fehlallokation von Kapital.

Gegenwind für Nvidia

Für Nvidia bedeutet diese Skepsis Gegenwind. Die Aktie, die als wichtigster Gradmesser für den KI-Sektor gilt, gerät unter Druck, sobald die Zweifel an der langfristigen Rentabilität des Sektors lauter werden. Investoren fragen sich immer häufiger, wie lange der Hardware-Hunger anhält, wenn die Software-Anwendungen dahinter noch keinen echten ökonomischen Mehrwert liefern.

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