Während die einen kaufen, läuten die anderen die Alarmglocken: Nvidia steht Ende November 2025 im Zentrum einer heftigen Marktdebatte. Trotz starker Quartalszahlen warnt einer der bekanntesten Leerverkäufer der Wall Street vor einem drohenden Börsencrash – ausgelöst ausgerechnet durch den KI-Boom. Was steckt hinter dieser düsteren Prognose?

Institutionelle Investoren schlagen zu

Während der Kurs im November rund 20 Prozent von seinen Hochs zurückkommt, nutzen große Vermögensverwalter die Schwäche zum Einstieg. GHP Investment Advisors Inc. stockte seine Position im zweiten Quartal um satte 45,2 Prozent auf – ein klares Signal, dass nicht alle von der Nvidia-Story Abschied nehmen.

Die Rechnung dieser Investoren ist simpel: Der aktuelle Kursrücksetzer bietet eine attraktive Einstiegsgelegenheit für langfristig orientierte Anleger. Fundamentale Daten stützen diese Sichtweise: Im dritten Quartal kletterte der Umsatz um 62,5 Prozent auf 57,01 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie von 1,30 Dollar schlug die Analystenerwartungen von 1,23 Dollar deutlich.

Leerverkäufer warnt vor schuldenfinanziertem Kartenhaus

Jim Chanos sieht das völlig anders. Der legendäre Short Seller schlägt Alarm: Die rasante Expansion der KI-Infrastruktur könnte zum Auslöser eines Börsencrashs werden. Seine Argumentation wiegt schwer:

Chanos' Kernthesen:
- Große Nvidia-Kunden wie Meta und xAI finanzieren ihre Chip-Käufe mit außerbilanziellen Schulden
- Die Nachfrage basiert auf Hoffnung statt bewiesener Erträge
- Sollten die KI-Investitionen bis 2027/2028 keine Rendite abwerfen, könnten Aufträge schlagartig verschwinden
- Das gesamte Marktgefüge ruht auf einem "schwachen Fundament"

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Der Kern seiner Warnung: Wenn sich die enormen Investitionen in künstliche Intelligenz nicht auszahlen, bricht nicht nur Nvidias Geschäft ein – der gesamte Tech-Sektor könnte mitgerissen werden.

Technische Zerreißprobe

Charttechnisch bewegt sich die Aktie auf dünnem Eis. Die Unterstützung bei 177 Dollar – wo der 200-Perioden-Durchschnitt im 4-Stunden-Chart verläuft – wird aktuell hart verteidigt. Bricht diese Marke, droht ein Rutsch bis 162 Dollar, wo der 200-Tage-Durchschnitt mit Fibonacci-Levels zusammentrifft.

Auf der Oberseite warten bei 186 und 195 Dollar massive Widerstände. Die Momentum-Indikatoren zeigen ein gemischtes Bild – während kurzfristige Signale bärisch tendieren, bleiben die langfristigen Durchschnitte bullish ausgerichtet.

Die entscheidende Frage lautet: Wer behält recht – die akkumulierenden Institutionellen oder der warnende Leerverkäufer? Die Antwort dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen, wenn sich herausstellt, ob die KI-Revolution hält, was sie verspricht.

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