Die Aktie des dänischen Pharmakonzerns hat im laufenden Jahr bereits 24,35 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 404,45 DKK. Damit setzt der Titel seinen Turnaround fort, nachdem er auf Zwölfmonatssicht noch rund 25 Prozent im Minus lag. Doch während die einen jubeln, warnen andere vor Überbewertung. Was steckt hinter den konträren Einschätzungen?

Goldman Sachs wird deutlich optimistischer

Die US-Investmentbank hat ihr Kursziel von 352 auf 436 DKK angehoben und hält an der Kaufempfehlung fest. Analyst James Quigley sieht gleich zwei Katalysatoren für weitere Kursgewinne: Zunächst dürfte die neue Tablettenform des Abnehmmittels Wegovy die Stimmung beflügeln und für Gewinndynamik sorgen. Ab dem zweiten Halbjahr 2026 kommen dann voraussichtlich Erstattungen durch US-Krankenversicherungen als zusätzliche Triebfeder hinzu.

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Das neue Kursziel impliziert ein weiteres Aufwärtspotenzial von rund 7,6 Prozent. Damit könnte der Titel seine Verluste auf Jahressicht weiter reduzieren.

Barclays bleibt skeptisch

Die Analysten des britischen Finanzhauses sehen das deutlich verhaltener. Sie bestätigen ihre neutrale Einstufung und das Kursziel von 360 DKK – die Aktie wäre damit bereits überbewertet. Zwar bewerten auch sie die Daten zur oralen Wegovy-Version als vielversprechend, doch eine zentrale Frage bleibt offen: Wird die bisherige Spritzenvariante des Medikaments wieder an Fahrt aufnehmen?

Technischer Ausbruch in Sichtweite?

Aus charttechnischer Sicht arbeitet der Titel mit Nachdruck an einem wichtigen Kaufsignal. Ein erster Versuch, einen entscheidenden Widerstand zu durchbrechen, scheiterte zuletzt. Doch die Bullen geben nicht auf und erhöhen den Druck. Gelingt der Ausbruch, könnte es zu deutlichen Kursgewinnen kommen.

Die Anleger stehen damit vor einer klassischen Situation: Goldman Sachs traut dem Titel bis 436 DKK zu, Barclays sieht bereits bei 360 DKK eine Überbewertung. Die kommenden Wochen dürften zeigen, welche Seite recht behält – und ob die Wegovy-Tablette tatsächlich als Kurstreiber taugt.

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