Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk sieht sich mit ernsten Vorwürfen der US-Gesundheitsbehörde FDA konfrontiert. Im Zentrum steht der Vorwurf, das Unternehmen habe schwere Nebenwirkungen seiner Kassenschlager Ozempic und Wegovy zu spät oder gar nicht gemeldet. Diese Rüge trifft den Konzern in einer ohnehin angespannten Marktphase.

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Versäumnisse bei der Meldepflicht

Die amerikanische Aufsichtsbehörde bemängelt konkrete Lücken in den Sicherheitsprotokollen. Bei einer Inspektion des US-Hauptsitzes Anfang 2025 stellten die Prüfer fest, dass Berichte über schwerwiegende gesundheitliche Folgen bis hin zu Schlaganfällen und Todesfällen im Zusammenhang mit dem Wirkstoff Semaglutid fehlerhaft dokumentiert wurden. Als Konsequenz fordert die FDA nun innerhalb von 15 Werktagen einen detaillierten Maßnahmenplan zur Behebung dieser Mängel.

Reaktion des Konzerns

Das Management bemüht sich um Schadensbegrenzung. Novo Nordisk betonte, man arbeite bereits seit der Inspektion im vergangenen Jahr intensiv an der Verbesserung der internen Meldeprozesse. Gleichzeitig stellte das Unternehmen klar, dass die behördliche Warnung keine Rückschlüsse auf die grundsätzliche Qualität oder Sicherheit der Medikamente zulasse. Dennoch kommt die Nachricht für Investoren zur Unzeit: Die Papiere schlossen am Freitag bei lediglich 33,35 Euro und haben damit auf Sicht von zwölf Monaten mehr als die Hälfte ihres Wertes eingebüßt.

Erhöhter regulatorischer Druck

Der Vorfall unterstreicht die wachsende Sensibilität der Aufsichtsbehörden bei Blockbuster-Medikamenten zur Gewichtsreduktion. Novo Nordisk muss nun fristgerecht nachbessern und lückenlose Transparenz bei den Patientendaten nachweisen, um weitere regulatorische Sanktionen der FDA auf dem wichtigen US-Markt zu vermeiden.

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