Zwei Märkte, zwei Botschaften und ein Kurs, der beides gleichzeitig verarbeitet. So lässt sich die Lage bei Novo Nordisk zum Jahresauftakt beschreiben. In den USA sorgte die Zulassung von Wegovy als Tablette für Aufmerksamkeit. In China setzte der Staat feste Preise durch. Beide Nachrichten trafen nahezu zeitgleich auf den Markt. Der Kurs der Aktie erreichte am Dienstag nun schon wieder ein Plus von 0,6 % und kam auf 47,80 Euro. Glänzend. Es geht langsam wieder voran.

Noch kurz zuvor bewegte sich die Aktie hartnäckig um die Marke von 40 Euro. Diese Zone hatte sich als Orientierung etabliert. Mit der Meldung aus den USA verlagerte sich der Handel spürbar darüber.

Die Tablettenzulassung verändert das Produktbild grundlegend. Wegovy steht bislang vor allem für Injektionen. Eine orale Variante erweitert den Nutzerkreis erheblich. Der Zugang wird einfacher, die Akzeptanz breiter. Der Markt reagierte darauf mit Kaufinteresse, ohne jedoch in Übertreibung zu verfallen.

Novo Nordisk-Aktei: Keine Angst vor China!

Fast zeitgleich kam die Nachricht aus China. Dort akzeptierte Novo Nordisk staatlich festgelegte Preise für Wegovy. Diese Entscheidung begrenzt die Erlöse, sichert jedoch den Marktzugang. Der Kurs reagierte auffallend gelassen. Der vorherige Anstieg blieb weitgehend erhalten.

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Diese Gelassenheit fällt auf. Noch vor Monaten hätten solche Meldungen stärkere Ausschläge ausgelöst. Jetzt dominiert Abwägung. Die Börse stellt die langfristige Bedeutung der USA der strategischen Präsenz in China gegenüber. Der Kurs bildet diese Balance ab.

Technische Marken gewinnen dadurch erneut an Bedeutung. Die Zone um 40 Euro fungiert weiterhin als Untergrenze im Blickfeld vieler Händler. Nach oben rückt der Bereich um 50 Euro stärker ins Bewusstsein. Diese Marke spielte in früheren Phasen eine klare Rolle bei der Trennung unterschiedlicher Kursbilder.

Auch die 100 Tage Linie bleibt relevant. Sie ist nun knapp überwunden und muss zunächst verteidigt werden. Dies kann nun zum Vorteil werden!

Begleitend dazu veröffentlichen Analysten ihre Einschätzungen. Mehrere Häuser nennen Zielmarken mit Abständen von bis zu knapp 30 %.

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