North Atlantic Energies braucht mehr Zeit für den Kassensturz. Die ursprünglich für Ende März geplante Veröffentlichung der Jahresergebnisse verschiebt sich um fast einen Monat, was auch den Zeitplan für das anstehende Übernahmeangebot der Muttergesellschaft beeinflusst.

Neues System sorgt für Zeitverzug

Die Verzögerung hat technische Gründe: Seit Ende November 2025 arbeitet das Unternehmen mit neuen Management- und Berichtssystemen. Der zusätzliche Aufwand bei den Abschlussarbeiten führt dazu, dass die Zahlen nun erst am 22. April 2026 präsentiert werden. Der vollständige Jahresfinanzbericht soll kurz darauf am 29. April folgen.

Diese Verschiebung bremst vorerst den offiziellen Prozess des geplanten Übernahmeangebots (OPAS). Die Muttergesellschaft North Atlantic France, die bereits 82,89 % der Anteile hält, plant die Einreichung des Angebots bei der französischen Finanzmarktaufsicht AMF für das zweite Quartal 2026. Voraussetzung dafür sind jedoch die nun vertagten geprüften Jahreszahlen sowie der Bericht eines unabhängigen Sachverständigen.

Preis-Diskrepanz im Fokus

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Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Bewertung der Anteile. Das ursprünglich vorgeschlagene Angebot von 28,93 Euro pro Aktie liegt deutlich unter dem aktuellen Marktniveau. Der beauftragte Sachverständige Ledouble SAS prüft derzeit in einer sogenannten Fairness Opinion, ob die finanziellen Bedingungen des Gebots angemessen sind.

Wichtige Termine für Anleger:
* 22. April 2026: Veröffentlichung der Jahresergebnisse 2025
* 29. April 2026: Publikation des Jahresfinanzberichts
* Zweites Quartal 2026: Geplante Einreichung des Übernahmeangebots
* 24. Juni 2026: Ordentliche Hauptversammlung

Die kommenden Wochen entscheiden über den weiteren Fahrplan der Übernahme. Am 22. April müssen die neuen Bilanzdaten die aktuelle Marktbewertung rechtfertigen, bevor der Gutachter sein finales Urteil über die Angemessenheit des 28,93-Euro-Angebots fällen kann. Sollte die Bewertung des Sachverständigen signifikant von den Vorstellungen der Muttergesellschaft abweichen, könnte dies die Bedingungen des Angebots im zweiten Quartal noch einmal verändern.

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