Der Nahostkonflikt drückt auf die Stimmung an den Märkten — und Bitcoin bleibt davon nicht verschont. Die Kryptowährung fiel heute auf rund 68.600 Dollar, nachdem bereits das Wochenende mit Verlusten endete.

Auslöser ist die anhaltende Eskalation rund um den Iran-Krieg. US-Präsident Trump stellte Teheran ein 48-Stunden-Ultimatum zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus — andernfalls drohte er mit Angriffen auf kritische Energieinfrastruktur. Der Iran antwortete mit Gegendrohungen. Die Märkte reagierten mit einem breiten Rückzug aus risikobehafteten Anlagen: Aktien, Währungen, Rohstoffe und Kryptowährungen gaben nach.

Bitcoin schlägt sich besser als Gold

Interessant ist der Vergleich mit dem klassischen Krisenschutz. Gold verlor im vergangenen Monat rund 18 Prozent, nachdem es Ende Januar ein Allzeithoch erreicht hatte und anschließend eine Welle von Gewinnmitnahmen einsetzte. Bitcoin büßte im gleichen Zeitraum nur etwa 6 Prozent ein — und notiert damit deutlich stabiler als das Edelmetall.

Der Grund: Steigende Inflationserwartungen und damit verbundene Zinssorgen machen Gold als zinsloses Asset unattraktiv. Bitcoin profitierte dagegen zuletzt von regulatorischen Fortschritten in den USA und von Käufern, die nach dem Kurseinbruch vom Oktober — damals verlor die Kryptowährung bis zu 50 Prozent vom Hoch — wieder einstiegen. Auf Jahressicht bleibt das Bild jedoch belastet: Bitcoin liegt 2026 noch immer rund 20 Prozent im Minus.

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Altcoins unter Druck

Im breiteren Kryptomarkt sah es heute noch ungemütlicher aus. Ether verlor 2,2 Prozent auf rund 2.060 Dollar, XRP gab 1,9 Prozent nach. Solana, BNB und Cardano verloren zwischen 0,5 und 2,5 Prozent. Auch Memecoins blieben nicht verschont: Dogecoin fiel 1,3 Prozent, der Trump-Token büßte 2,2 Prozent ein.

Solange der Konflikt im Nahen Osten keine klaren Deeskalationssignale sendet, dürfte die Risikobereitschaft der Anleger gedrückt bleiben. Ob Bitcoin seine relative Stärke gegenüber Gold halten kann, hängt wesentlich davon ab, wie lange die Unsicherheit anhält — und ob weitere regulatorische Rückenwind-Impulse aus Washington kommen.

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