Nordex Aktie: Entwicklungstendenzen analysiert
Die Nordex SE liefert operative Erfolge am Fließband und sammelt neue Aufträge auf dem Heimatmarkt ein. Auch der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock stockt seine Anteile auf. Doch Anleger scheinen diese positiven Signale derzeit primär für Gewinnmitnahmen zu nutzen – die Aktie gerät nach ihrer jüngsten Rallye ins Stocken.
- Neuer Auftrag: 56 Megawatt für Bürgerwindpark in Schleswig-Holstein.
- Großinvestor: BlackRock erhöht Beteiligung auf 4,51 Prozent.
- Kursreaktion: Aktie gibt nach Rekordlauf leicht nach.
Der Hamburger Windturbinenhersteller meldet operative Fortschritte, doch der Aktienkurs spiegelt dies am Donnerstag nicht wider. Mit einem Schlusskurs von 32,92 Euro verliert das Papier 2,60 Prozent. Dieser Rückgang erfolgt jedoch vor dem Hintergrund einer massiven Aufwärtsbewegung: Auf Jahressicht liegt der Titel über 188 Prozent im Plus und markierte erst vor zwei Tagen bei 34,92 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch. Der aktuelle Rücksetzer wirkt in diesem Kontext wie eine technische Konsolidierung.
Operative Stärke im Heimatmarkt
Ungeachtet der täglichen Kursschwankungen füllen sich die Auftragsbücher weiter. Der heute bestätigte Abschluss umfasst die Lieferung von acht Turbinen der Baureihe N163/6.X für den Bürgerwindpark Bosbüll Holm Uphusum in Nordfriesland. Das Projekt mit einer Gesamtleistung von 56 Megawatt soll ab 2027 Strom liefern. Besonders relevant für die langfristigen Einnahmeströme: Ein begleitender Servicevertrag sichert Nordex die Wartung der Anlagen für die kommenden 20 Jahre.
Diese Meldung ist kein Einzelfall. Erst kürzlich sicherte sich das Unternehmen einen Großauftrag über 189 MW in Schweden. Zusammengenommen summiert sich das jüngste Auftragsvolumen damit auf 245 MW. Rückenwind könnte die Branche zudem durch den Einstieg der Bundesregierung beim Netzbetreiber TenneT erhalten, was den für die Windkraft kritischen Netzausbau beschleunigen und die Integration neuer Parks erleichtern soll.
BlackRock baut Position aus
Das operative Momentum bleibt auch den großen Adressen der Finanzwelt nicht verborgen. Der US-Vermögensverwalter BlackRock hat seine Beteiligung laut einer aktuellen Stimmrechtsmitteilung auf 4,51 Prozent erhöht. Ein solches Engagement institutioneller Investoren wird am Markt häufig als Vertrauensbeweis in die langfristige Strategie und die Substanz des Unternehmens gewertet.
Kurzfristig scheint die Aktie jedoch eine Atempause einzulegen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) hat sich auf einen Wert von 32,0 abgekühlt, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck bald nachlassen könnte. Für die weitere technische Entwicklung ist nun entscheidend, ob die Unterstützung im Bereich des 50-Tage-Durchschnitts bei 31,36 Euro im Falle weiterer Schwäche hält.
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