Nike greift tief in die Tasche, um sich neu aufzustellen. Der Sportartikelhersteller hat eine Belastung von 300 Millionen Dollar vor Steuern angekündigt – hauptsächlich für Abfindungen im Zuge eines großangelegten Konzernumbaus. Die Maßnahme ist Teil des „Win Now"-Programms von CEO Elliott Hill, mit dem das Unternehmen die Kosten senken und Wachstum zurückgewinnen will.

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Die Zahlen im Detail

Die Restrukturierungskosten werden größtenteils im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 verbucht. Bereits am 27. Februar hatte das Management den Umbau offiziell genehmigt. Die Abfindungen folgen auf konkrete Personalmaßnahmen: Im Januar wurden 775 Stellen in Distributionszentren in Tennessee und Mississippi gestrichen, um die Logistik zu konsolidieren und die Automatisierung voranzutreiben. Auch die Tochtermarke Converse reduzierte ihre Belegschaft, nachdem die Umsätze deutlich zurückgegangen waren.

Mit der schlankeren Struktur will Nike Ressourcen in Produkt-, Marketing- und Digitaloffensiven umlenken. Das Kernziel: Der Konzern soll sich wieder stärker auf Performance-Sportbekleidung konzentrieren, nachdem zuletzt vor allem das Lifestyle-Segment geschwächelt hatte. Die Konkurrenz von Adidas, On Holding und Puma setzt Nike unter Druck – und die Margen leiden.

Unsicherheit bleibt

In der Pflichtmitteilung warnt Nike, dass weitere Maßnahmen möglich sind. Das Management prüft laufend zusätzliche Optimierungen, was in kommenden Quartalen zu weiteren Belastungen führen könnte. Anleger warten auf den 31. März, wenn Nike die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2026 vorlegt. Dann wird sich zeigen, ob die Restrukturierung erste Früchte trägt – und wie sich die Nachfrage in den Kernkategorien entwickelt.

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