Der weltgrößte Goldproduzent hat sich im vergangenen Jahr als absoluter Top-Performer im Rohstoffsektor etabliert. Während der Goldpreis historische Höchststände erklimmt, konnte sich die Aktie mit einem Plus von 174 Prozent fast verdreifachen. Doch trotz der Euphorie an den Märkten kämpft das Unternehmen operativ mit sinkenden Fördermengen, was die Frage aufwirft: Kann der Gewinnsprung die Produktionsrückgänge dauerhaft kompensieren?

Goldpreis beflügelt die Bilanz

Treibende Kraft hinter der Rally ist der massive Anstieg des Goldpreises, der mittlerweile über 4.600 US-Dollar pro Unze notiert. Geopolitische Spannungen – insbesondere zwischen den USA und Venezuela sowie dem Iran – und die aggressive Zollpolitik treiben Anleger in sichere Häfen.

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Newmont profitiert direkt von diesem Umfeld. Im dritten Quartal 2025 verdoppelte sich der Gewinn im Vorjahresvergleich. Für das vierte Quartal rechnen Analysten mit einem weiteren Anstieg des Gewinns je Aktie (EPS) um rund 29 Prozent.

Hier die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:
* Marktkapitalisierung: ca. 125 Mrd. US-Dollar
* Kursgewinn (1 Jahr): 174 %
* Gewinn je Aktie (TTM): 6,43 US-Dollar
* 52-Wochen-Hoch: 115,70 US-Dollar

Analysten heben Ziele an

Die Wall Street reagiert auf diese Entwicklung mit wachsendem Optimismus. Die Bank of America hob ihr Kursziel kürzlich von 114 auf 129 US-Dollar an, während Citi das Ziel auf 118 US-Dollar nach oben korrigierte. Auch Raymond James sieht aufgrund des risikoarmen Geschäftsmodells weiteres Potenzial. Der Konsens unter den 29 beobachtenden Analysten deutet darauf hin, dass der Markt dem Minenriesen trotz der bereits starken Performance noch Luft nach oben zutraut.

Produktionsrückgang als Wermutstropfen

Trotz der glänzenden Finanzkennzahlen steht Newmont vor operativen Herausforderungen. Die Goldproduktion fiel im dritten Quartal um rund 15 Prozent und dürfte im vierten Quartal sogar um 25 Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen.

Verantwortlich für diesen Rückgang sind mehrere Faktoren:
* Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Unternehmensteilen
* Geringere Erzgehalte in Schlüsselminen
* Geplante Wartungsarbeiten bei Penasquito und Lihir
* Ein Feuerschaden in der australischen Boddington-Mine, der das erste Quartal 2026 belasten wird

Starke Bilanz ermöglicht Aktionärsrenditen

Finanziell zeigt sich der Konzern jedoch robust. Nach dem Abschluss eines Desinvestitionsprogramms ist Newmont praktisch schuldenfrei und verfügt über eine Liquidität von 9,6 Milliarden Dollar. Der freie Cashflow erreichte im dritten Quartal einen Rekordwert von 1,6 Milliarden Dollar. Diese finanzielle Stärke nutzte das Unternehmen in den letzten zwei Jahren, um über 5,7 Milliarden Dollar in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Anteilseigner auszuschütten.

Blick auf den 19. Februar

Das nächste entscheidende Datum für Anleger ist der 19. Februar 2026. An diesem Tag veröffentlicht Newmont die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025. Der Fokus wird dabei weniger auf den reinen Gewinnzahlen liegen, die durch den Goldpreis gestützt sind, sondern vielmehr auf der Produktionsprognose für 2026 und der Entwicklung der Förderkosten (AISC). Erst diese Daten werden zeigen, ob die operative Effizienz mit der Bewertung Schritt halten kann.

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