Bloom Energy hat gleich zwei Nachrichten zu feiern: die Aufnahme in den Bloomberg 500 Index und ein Auftragspolster von 20 Milliarden Dollar. Der Kurs reagierte mit einem Anstieg von über drei Prozent – und das auf bereits hohem Niveau.

Indexaufnahme als Kurstreiber

Die Aufnahme in den Bloomberg 500 im Rahmen der März-Rekonstitution sorgte für unmittelbaren Kaufdruck. Passiv verwaltete Fonds, die den Index abbilden, müssen die Aktie nun in ihre Portfolios aufnehmen – das stabilisiert die Aktionärsbasis und sorgt für strukturelle Nachfrage.

Dabei läuft es für Bloom Energy ohnehin bereits seit Jahresbeginn außergewöhnlich gut. Seit Januar hat die Aktie rund 63 Prozent zugelegt, getragen von institutionellem Interesse und einer wachsenden Rolle im Bereich KI-Infrastruktur.

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Milliarden-Backlog trifft auf KI-Nachfrage

Der eigentliche Wachstumsmotor liegt im Auftragsbestand. Mit 20 Milliarden Dollar hat dieser ein Niveau erreicht, das dem Unternehmen Planungssicherheit für Jahre gibt. Fünf Milliarden davon entfallen auf eine strategische Partnerschaft mit Brookfield Asset Management, die Bloom Energy als Hauptlieferanten von Festoxid-Brennstoffzellen für ein globales Infrastrukturportfolio positioniert.

Besonders gefragt sind diese Systeme bei Rechenzentrumsbetreibern, die angesichts langer Wartezeiten beim Netzanschluss zunehmend auf eigene Stromerzeugung setzen. Bloom Energy lieferte zuletzt ein Großsystem für Oracle in nur 55 Tagen – ein Beleg für die Umsetzungsgeschwindigkeit, die in diesem Markt entscheidend ist.

Ausblick 2026

Das Management erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz zwischen 3,1 und 3,3 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 1,33 bis 1,48 Dollar. Um die steigende Nachfrage bedienen zu können, soll die Produktionskapazität bis Ende 2026 auf zwei Gigawatt verdoppelt werden.

Analysten von JP Morgan und Citigroup sehen die aktuelle Bewertung als Spiegelbild der einzigartigen Position des Unternehmens an der Schnittstelle von sauberer Energie und digitaler Infrastruktur. Über 77 Prozent der Aktien befinden sich in institutioneller Hand – ein Zeichen für das anhaltend hohe Vertrauen großer Investoren in das Geschäftsmodell.

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