Die geopolitische Eskalation in Venezuela treibt Anleger massiv in sichere Häfen und beschert Newmont Mining neue Höchststände. Während der Goldpreis durch die unsichere Weltlage in Richtung der 4.500-Dollar-Marke klettert, konnte die Aktie wichtige technische Widerstände überwinden. Auch Großinvestoren positionieren sich bereits eindeutig für eine länger anhaltende Phase hoher Edelmetallpreise.

Flucht in Sachwerte

Auslöser für den jüngsten Schub im Sektor ist die Zuspitzung der Lage in Venezuela. Nach Militäroperationen der USA und der Festnahme von Nicolás Maduro reagieren die globalen Märkte mit erhöhter Volatilität. Kapital fließt aus Risikoanlagen ab und sucht Sicherheit im Gold, dessen Spotpreis sich der Marke von 4.470 US-Dollar nähert.

Als weltgrößter Goldproduzent profitiert Newmont direkt von diesem Umfeld. Das Unternehmen kann die geopolitische Risikoprämie durch sein optimiertes Portfolio effizient in Erträge umwandeln. Besonders die verbesserten Free-Cash-Flow-Generierung, die seit vier Quartalen die Marke von einer Milliarde US-Dollar übersteigt, stützt den Kursanstieg fundamental.

Institutionelle Investoren greifen zu

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Dass es sich hierbei nicht nur um kurzfristige Spekulation handelt, zeigen aktuelle Pflichtmitteilungen. Robeco Institutional Asset Management hat sein Engagement bei dem Goldriesen drastisch ausgebaut und weitere 2,72 Millionen Aktien erworben. Dies entspricht einer Aufstockung der Position um rund 172 Prozent. Marktbeobachter werten diesen aggressiven Einstieg als Indiz dafür, dass professionelle Anleger auch mittelfristig von hohen Goldnotierungen ausgehen.

Parallel dazu passen Analysten ihre Erwartungen an:
* Konsens-Kursziel: Steigt auf ca. 108,80 US-Dollar.
* Spitzen-Ziele: Einzelne Experten sehen Potenzial bis 125 US-Dollar.
* Bewertung: Trotz der Rally (knapp 200 Prozent Plus auf 12-Monats-Sicht) wird die Aktie mit einem geschätzten KGV von 13,5 für 2026 gehandelt – ein Wert, der im Vergleich zu Wettbewerbern wie Barrick Gold als attraktiv gilt.

Ausblick

Mit dem heutigen Sprung auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei 108,66 US-Dollar wurde der technische Ausbruch bestätigt. Für die weitere Dynamik in dieser Woche sind nun die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag entscheidend, sowie die weitere Nachrichtenlage aus Caracas, die aktuell als dominanter Treiber für den Edelmetallsektor fungiert. Sollte sich der Goldpreis oberhalb von 4.450 US-Dollar stabilisieren, dürften weitere Anpassungen der Analystenratings folgen.

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