Die Newmont Mining Aktie kennt derzeit kein Halten. Am Dienstag markierte der Titel mit 109,20 US-Dollar ein neues Allzeithoch und ignoriert dabei operative Rückschläge in Australien. Anleger scheinen die temporären Produktionsausfälle durch Buschbrände auszublenden und konzentrieren sich stattdessen auf die fundamentalen Stärken und das Wachstum in Afrika.

Fundamentale Stärke treibt den Kurs

Marktteilnehmer priorisieren aktuell die finanzielle Gesundheit des Konzerns über lokale Probleme. Während Buschbrände in der Nähe der Boddington-Mine in Westaustralien den Betrieb beeinträchtigen, hat sich die Bewertung der Aktie von diesen negativen Nachrichten entkoppelt.

Treibende Kraft hinter der Marktkapitalisierung von rund 119 Milliarden US-Dollar sind exzellente Finanzkennzahlen. Daten von InvestingPro bescheinigen Newmont eine hervorragende finanzielle Verfassung, unterstrichen durch einen perfekten Piotroski-Score von 9. Diese fundamentale Stabilität gibt Investoren das nötige Vertrauen, um kurzfristige operative Dellen zu übersehen.

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Licht und Schatten im operativen Geschäft

Die aktuelle Unternehmensentwicklung ist zweigeteilt. Während in Australien Herausforderungen bestehen, liefern andere Regionen Wachstumsimpulse:

  • Probleme in Australien: Die anhaltende Buschbrandsaison hat den Betrieb der Boddington-Mine gestört. Die Feuer im Dezember und Januar führten zu direkten Beeinträchtigungen der Produktionspläne.
  • Wachstum in Afrika: Als Ausgleich meldet Newmont einen Meilenstein beim Ahafo North Projekt in Ghana. Die Anlage hat die kommerzielle Produktion aufgenommen und soll im Jahr 2025 voraussichtlich 50.000 Unzen Gold beisteuern.
  • Starkes Lateinamerika-Geschäft: Die Region bleibt eine Ertragssäule. Allein in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres trug Lateinamerika 1,91 Milliarden US-Dollar zum Nettoergebnis bei, gestützt durch die langlebige Yanacocha-Mine in Peru.
  • Portfolio-Optimierung: Durch die Reduzierung der Anteile an Fuerte Metals auf 19,5 Prozent generierte das Unternehmen zudem rund 22 Millionen US-Dollar an Liquidität.

Analysten uneins über Bewertung

Der rasante Kursanstieg – die Aktie legte auf Jahressicht um über 190 Prozent zu – sorgt für geteilte Meinungen bei den Banken. Raymond James reagierte auf das Momentum mit einer Anhebung des Kursziels auf 111 US-Dollar und bestätigte die Einstufung "Outperform".

BNP Paribas hingegen mahnt zur Vorsicht. Die Analysten stuften den Titel auf "Neutral" herab und sehen das Kursziel bei 97 US-Dollar. Ihre Begründung: Die aktuelle Bewertung könnte den fundamentalen Daten kurzfristig davongelaufen sein.

Der Ausbruch über die Marke von 106 US-Dollar gilt als starkes technisches Kaufsignal, das die Aktie in unentdecktes Terrain geführt hat. Der Markt preist derzeit ein, dass die globale Goldnachfrage und der erfolgreiche Hochlauf neuer Projekte wie Ahafo North die temporären Verluste in Australien überkompensieren werden.

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