Netflix Aktie: Kriselnde Entwicklungen?
Der Streaming-Gigant steht im Zentrum eines brutalen Bietergefechts um die Assets von Warner Bros. Discovery. Während Netflix seine Marktmacht durch einen Milliarden-Deal zementieren will, torpediert Konkurrent Paramount Skydance die Pläne mit einem feindlichen Gegenangebot. Die Aktie gerät unter Druck – übernehmen sich die Kalifornier finanziell?
Frontalangriff durch Paramount
Netflix schien den Deal bereits in der Tasche zu haben: Eine bindende Vereinbarung zur Übernahme der Warner-Film- und Fernsehstudios, inklusive HBO und HBO Max, liegt vor. Das Volumen beläuft sich auf rund 82,7 Milliarden US-Dollar in bar und Aktien. Doch die strategische Ausgangslage hat sich dramatisch verschoben. Paramount Skydance lancierte eine feindliche Übernahmeofferte für das gesamte Unternehmen Warner Bros. Discovery – und bietet mit 108,4 Milliarden US-Dollar in bar deutlich mehr.
Zwar hat das Board von Warner Bros. Discovery das Angebot von Paramount erst vergangene Woche förmlich abgelehnt und empfiehlt den Aktionären weiterhin einstimmig den Netflix-Deal. Dennoch befindet sich Netflix nun in einem Zweifrontenkrieg: Einerseits drängt ein aggressiver Wettbewerber mit einem massiven Barangebot, andererseits droht eine langwierige Prüfung durch die Wettbewerbshüter in den USA und Europa.
Anleger fürchten Schuldenberg
Die Kapitalmärkte reagieren skeptisch auf die Expansionspläne. Investoren wägen die strategischen Vorteile gegen die enormen finanziellen Risiken ab. Um die Transaktion zu stemmen, müsste Netflix Schulden in zweistelliger Milliardenhöhe aufnehmen. Dies drückt auf die Stimmung:
- Kursentwicklung: Die Aktie verlor im vergangenen Monat 6,0 Prozent an Wert, allein in der letzten Woche gab der Kurs um 1,7 Prozent nach.
- Hohe Bewertung: Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 39,19 notiert der Titel signifikant über dem Durchschnitt der Unterhaltungsbranche.
- Substanzwert: Eine aktuelle Discounted-Cash-Flow-Analyse (DCF) deutet darauf hin, dass die Aktie auf Basis der künftigen Cashflows bereits leicht überbewertet ist.
Zahlenwerk entscheidet
Die Nervosität der Anleger richtet den Blick nun fest auf den 20. Januar 2026. An diesem Tag veröffentlicht Netflix seine Quartalszahlen. Das Management steht unter Zugzwang: Es muss nicht nur operative Exzellenz beweisen, sondern auch schlüssig darlegen, wie die Bilanz die geplante Mega-Übernahme ohne langfristige Schäden verkraften soll.
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