Der Wasserstoff-Spezialist tritt zum Wochenstart auf der Stelle. Trotz langfristiger Technologie-Fantasie fehlen aktuell die Käufer, um den Kurs nachhaltig zu bewegen. Anleger stehen vor einem Dilemma: Ist die aktuelle Ruhe eine Bodenbildung oder die Vorbereitung auf den nächsten Rutsch?

Der Handel am heutigen Montag ist von Unentschlossenheit geprägt. Zwar bleibt ein massiver Abverkauf aus, doch das völlige Fehlen von Kaufdruck wiegt schwer. Der Kurs pendelt um 0,197 Euro und scheitert bislang daran, die psychologisch wichtige Marke von 0,20 Euro zurückzuerobern. Diese Hürde fungiert mittlerweile als harter Widerstand. Charttechnisch bleibt die Lage angespannt, da die Aktie gefährlich nah an ihren 52-Wochen-Tiefs bei rund 0,166 Euro notiert.

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Harte Fakten bremsen Fantasie

Institutionelle Investoren halten sich spürbar zurück. Positive Meldungen wie die 135 Millionen Euro Förderung durch den EU-Innovationsfonds verpuffen derzeit wirkungslos. Stattdessen dominiert die operative Realität die Kursfindung.

Der Markt verarbeitet weiterhin die enttäuschenden Kennzahlen der jüngsten Vergangenheit:
* Umsatzrückgang: Im dritten Quartal 2025 sanken die Erlöse um rund 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
* Auftragslage: Der schwächelnde Auftragseingang weckt Zweifel an der kurzfristigen Wachstumsdynamik.
* Profitabilität: Trotz einer soliden Cash-Reserve von etwa 1,8 Milliarden NOK verbrennt das Unternehmen weiterhin Geld.

Blick auf den März

Für neue fundamentale Impulse müssen sich Aktionäre noch gedulden. Der nächste entscheidende Termin ist der 4. März 2026, wenn Nel ASA die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025 vorlegt. Bis zu diesem Datum dürfte der Kurs primär von technischen Faktoren und der allgemeinen Stimmung im Wasserstoffsektor abhängen. Solange kein signifikanter Ausbruch über die Marke von 0,22 Euro gelingt, bleibt der Weg des geringsten Widerstands vorerst abwärtsgerichtet.

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