Nel ASA Aktie: Lieferantenbeziehungen analysiert
Nel ASA liefert Zahlen, die Anleger spalten dürften. Während ein massiver Verlust in den Büchern steht, explodierten im vierten Quartal die Auftragseingänge förmlich. Ist das die lang ersehnte operative Wende oder überwiegen die bilanziellen Altlasten der Vergangenheit?
Hohe Abschreibungen belasten
Der Blick auf die Gewinn-und-Verlustrechnung für das vierte Quartal 2025 fällt zunächst ernüchternd aus. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 330 Millionen Norwegische Kronen (NOK). Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) blieb mit einem Minus von 36 Millionen NOK auf dem Niveau des Vorjahres.
Dramatisch wirkt auf den ersten Blick der Nettoverlust, der auf 870 Millionen NOK anschwoll – im Vorjahresquartal lag das Minus noch bei 64 Millionen. Dieser massive Anstieg ist jedoch fast ausschließlich buchhalterischer Natur: Das Unternehmen nahm Sonderabschreibungen in Höhe von 799 Millionen NOK vor. Diese Wertberichtigungen betreffen Produktionsanlagen für alkalische Elektrolyseure sowie immaterielle Vermögenswerte im PEM-Segment und signalisieren eine strategische Abkehr von alter Technologie hin zur nächsten Produktgeneration.
Kunden greifen wieder zu
Operativ sendet das Wasserstoff-Unternehmen ein überraschend starkes Lebenszeichen. Trotz der Umsatzschwäche zog das kommerzielle Interesse zum Jahresende massiv an. Der Auftragseingang schoss im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 364 Prozent auf 686 Millionen NOK nach oben. Besonders die PEM-Sparte verzeichnete eine starke Nachfrage.
Diese Dynamik füllte die Auftragsbücher erheblich auf. Der Auftragsbestand stieg gegenüber dem dritten Quartal um 34 Prozent auf nun 1,32 Milliarden NOK.
Solide Cash-Position
Auf das Gesamtjahr 2025 betrachtet, ging der Umsatz um 31 Prozent auf 963 Millionen NOK zurück, bei einem negativen EBITDA von 275 Millionen NOK. Wichtig für die weitere Planung ist jedoch die Liquidität: Zum Jahresende verfügte Nel über Barmittel von rund 1,6 Milliarden NOK.
Anleger richten den Blick nun auf die kommende Hauptversammlung. Am 10. April 2026 werden die Aktionäre über die neue Vergütungspolitik abstimmen und weitere Details zur strategischen Neuausrichtung erwarten.
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