NatWest Aktie: Milliarden-Zukauf!
NatWest setzt ein deutliches Ausrufezeichen im britischen Bankensektor. Mit der Übernahme des Vermögensverwalters Evelyn Partners für 2,7 Milliarden Britische Pfund steigt das Institut zu einem der führenden Akteure im Wealth Management auf. Flankiert wird dieser strategische Schritt durch ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 750 Millionen Pfund.
- Kaufpreis: 2,7 Milliarden Pfund (Enterprise Value)
- Verwaltetes Vermögen (AUMA): Steigt auf insgesamt 127 Milliarden Pfund
- Aktienrückkauf: 750 Millionen Pfund zusätzlich angekündigt
- Strategie: Steigerung der Gebühreneinnahmen um ca. 20 Prozent
Aufstieg zum Marktführer
Durch den Zusammenschluss entsteht ein Schwergewicht in der britischen Vermögensverwaltung. Evelyn Partners bringt rund 69 Milliarden Pfund an verwalteten Vermögenswerten (AUMA) ein, die mit den bestehenden 59 Milliarden Pfund von NatWest fusioniert werden. Damit katapultiert sich die Bank an die Spitze des Marktes für Privatbanking und Wealth Management in Großbritannien.
Es handelt sich um die größte Akquisition der Bank seit der staatlichen Rettung im Jahr 2008. Das Ziel ist klar definiert: Die Abhängigkeit vom klassischen Zinsgeschäft soll sinken. Die Verantwortlichen erwarten, dass die provisionsabhängigen Erträge durch den Deal bereits vor Berücksichtigung möglicher Synergien um etwa 20 Prozent zunehmen.
Finanzierung und Kapitalrückgabe
NatWest finanziert die Übernahme, die von den Private-Equity-Gesellschaften Permira und Warburg Pincus veräußert wird, aus eigenen Mitteln. Trotz des hohen Kaufpreises soll die Transaktion bereits im ersten Jahr einen positiven Beitrag zum Wachstum und zur Eigenkapitalrendite leisten. Das Management rechnet zudem mit jährlichen Kosteneinsparungen in Höhe von rund 100 Millionen Pfund.
Gleichzeitig bleibt die Bank ihrer Linie bei der Kapitalrückgabe treu. Neben dem Rückkaufprogramm über 750 Millionen Pfund soll die Dividendenquote stabil bei etwa 50 Prozent des Gewinns bleiben. Einziger technischer Wermutstropfen: Die harte Kernkapitalquote (CET1) wird durch die Übernahme voraussichtlich um etwa 130 Basispunkte sinken.
Die Transaktion soll nach Erhalt der regulatorischen Freigaben im Sommer 2026 abgeschlossen werden. Zukünftig wird die Sparte für Private Banking und Wealth Management etwa 20 Prozent der Kundenvermögen und -verbindlichkeiten der gesamten Gruppe repräsentieren. Ein weiteres Update zu Aktienrückkäufen hat die Bank bereits für die Veröffentlichung der Halbjahreszahlen 2027 angekündigt.
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