Die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz hat sich in ihr Gegenteil verkehrt. Was noch 2025 als Heilsbringer galt und die Tech-Rallye befeuerte, entpuppt sich nun als Bedrohung für etablierte Geschäftsmodelle. Der NASDAQ 100 rutschte am Dienstag zeitweise auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten – und die Gründe dafür sind bezeichnend.

Software-Aktien im freien Fall

Besonders hart trifft es die Software-Branche. Intuit verlor 5,3 Prozent, MongoDB büßte 4,8 Prozent ein, CrowdStrike gab 4,5 Prozent nach. Auch Cadence Design Systems und Synopsys rutschten um mehr als 3,6 Prozent ab. Im Dow Jones musste Salesforce ein Minus von 2,6 Prozent hinnehmen.

Der Grund für den Ausverkauf? „Neue KI-Agenten sind inzwischen in der Lage, softwarebezogene Aufgaben zu übernehmen und gefährden damit den über Jahre aufgebauten Wettbewerbsvorsprung vieler Softwareunternehmen", erklärt Ann-Katrin Petersen vom Vermögensverwalter Blackrock. Sie spricht von „schöpferischer Zerstörung" durch KI – ein Begriff, der zunehmend die Runde macht.

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Grundsätzliche Neubewertung im Gang

Die Anleger bewerten offenbar die Beständigkeit vieler Geschäftsmodelle neu. Was jahrelang als unangreifbar galt, steht plötzlich auf dem Prüfstand. Die hohen Bewertungen nach der KI-Rally der vergangenen Jahre machen die Situation nicht einfacher – viele Tech-Titel sind teuer und anfällig für Enttäuschungen.

Der NASDAQ 100 schloss den Handel nur noch 0,2 Prozent im Minus bei 24.696 Punkten, nachdem die Verluste im Tagesverlauf eingegrenzt werden konnten. Der marktbreite S&P 500 drehte sogar leicht ins Plus auf 6.842 Punkte. Der Dow Jones bewegte sich mit 49.520 Punkten kaum von der Stelle.

Nicht alles düster

Während Software-Aktien unter Druck stehen, gibt es durchaus Lichtblicke. Norwegian Cruise Line schoss um zwölf Prozent nach oben, nachdem der aktivistische Investor Elliott Investment Management einen Anteil von über zehn Prozent aufgebaut hat. Noch spektakulärer: Die Masimo-Aktie explodierte um mehr als ein Drittel auf 175 Dollar. Danaher übernimmt das Medizintechnikunternehmen für 180 Dollar je Aktie – ein Deal im Wert von knapp zehn Milliarden Dollar.

Die KI-Story ist damit nicht vorbei. Aber sie schreibt sich neu – und diesmal nicht nur mit Gewinnern.

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