Der Technologie-Index hat in den vergangenen Wochen mehr als 10 Prozent seines Rekordwertes eingebüßt und ist damit offiziell in eine Korrekturphase gerutscht. Heute Morgen deutet sich jedoch eine Gegenbewegung an: Vorbörslich wird der Nasdaq 100 rund 0,9 Prozent höher erwartet.

Der Rücksetzer kam nicht aus dem Nichts. Neben Bewertungsanpassungen bei hochbewerteten Tech-Titeln und wachsenden Zweifeln an der Profitabilität großer KI-Investitionen lastet vor allem der eskalierende Konflikt im Nahen Osten auf der Stimmung. Historische Muster signalisieren laut Wall-Street-Strategen häufig einen Wendepunkt nach solchen Korrekturbewegungen — ob dieser Moment jetzt erreicht ist, lässt sich noch nicht mit Sicherheit sagen.

Geopolitik bleibt das dominierende Thema

Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Iran-Konflikt keimt zart. US-Präsident Trump verwies auf Fortschritte und mögliche Einigungsgespräche mit einem neuen Regime. Doch gleichzeitig ist die Huthi-Miliz offiziell an der Seite Teherans in den Krieg eingetreten, und der WTI-Ölpreis hält sich hartnäckig über der Marke von 100 Dollar je Barrel.

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UBS-Anlagestrategen sehen kaum einen klaren Weg zu einer für alle Seiten tragbaren Verhandlungslösung — zu viele offene Fragen rund um die Straße von Hormus, die globalen Energievorräte und angereichertes Uran im Land. Ihre Empfehlung lautet weiterhin: Risikoabsicherung.

Einzelwerte im Fokus

Während der breite Markt nach Orientierung sucht, gibt es durchaus Lichtblicke. Expedia, CrowdStrike und Insmed verzeichnen vorbörslich jeweils rund 4,6 Prozent im Plus — ausgelöst durch Hochstufungen namhafter Analysehäuser. Bei Expedia etwa begründete Jefferies die Kaufempfehlung mit einer inzwischen günstigen Bewertung bei anhaltend soliden Wachstumsaussichten, die weniger stark von geopolitischen Entwicklungen abhängig seien.

Auf der anderen Seite bricht Sysco vorbörslich um 6,6 Prozent ein. Der Lebensmittelgroßhändler kündigte eine Übernahme für stolze 29 Milliarden Dollar an — und die Märkte quittieren die Transaktion mit klarem Missfallen.

Die heutige Erholungsbewegung bleibt fragil. Solange der Iran-Konflikt keine greifbare Deeskalation zeigt, dürfte jeder Anstieg auf Widerstand stoßen.

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