Münster stellt Rekordsumme für sozialen Wohnungsbau bereit
Die Stadt Münster hat heute eine Rekordsumme von 81 Millionen Euro für den sozialen Wohnungsbau bekannt gegeben. Das Fördervolumen für das vergangene Geschäftsjahr übertrifft den Vorjahreswert von 60 Millionen Euro deutlich. Mit dem Geld entstehen 650 preisgebundene Wohneinheiten.
Besonders im Fokus steht dabei das „Junge Wohnen“. Mehr als 60 Prozent der Mittel – rund 52 Millionen Euro – sind für Auszubildende und Studierende reserviert. Das soll den enormen Druck auf dem Münsteraner Wohnungsmarkt spürbar entlasten.
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650 geförderte Wohnungen entstehen
Die bewilligten Landesmittel ermöglichen den Bau und die Modernisierung von insgesamt 650 Wohneinheiten. Im Vorjahr waren es noch 273. Der Großteil fließt in den Mietwohnungsbau. Die Investoren verpflichten sich, die Wohnungen für mindestens 25 Jahre zu Mieten deutlich unter dem Marktniveau anzubieten.
Zugang erhalten nur Menschen mit einem Wohnberechtigungsschein. Daneben wurden 40 Maßnahmen zur Förderung von Wohneigentum für einkommensschwächere Familien bewilligt. „Die Großprojekte sind essenziell, um unsere Ziele zu erreichen“, sagt Alexandra Wirtz, Leiterin des Amtes für Wohnungswesen.
Junges Wohnen: 469 Plätze für Auszubildende und Studierende
Allein 469 Apartments und Wohnheimplätze sind für junge Menschen in der Ausbildung vorgesehen. In der Universitätsstadt stellt der Mangel an kleinen, bezahlbaren Wohnungen seit Jahren eine soziale Herausforderung dar.
„Wir liefern eine direkte Antwort auf die schwierige Lage junger Menschen“, betont Oberbürgermeister Tilman Fuchs. Konkret entstehen im Oxford-Quartier in Gievenbeck bis Sommer 2027 rund 260 Plätze. Am Gescherweg plant das Studierendenwerk ein Wohnheim mit 190 Plätzen für Frühjahr 2028.
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Neue Darlehen für Wohnungsgenossenschaften
Parallel zu den Landesmitteln setzt die Stadt einen weiteren Akzent. Der Rat entscheidet heute über ein neues Darlehensprogramm für gemeinschaftliche Wohnprojekte. Ab April sollen Projektgenossenschaften zinsvergünstigte Kredite erhalten.
Die Konditionen liegen zwei Prozentpunkte unter den üblichen Kommunalkrediten. Damit will Münster die finanziellen Hürden in der Gründungsphase senken. Im Gegensatz zu Investor-Modellen steht hier die langfristige soziale Stabilität und Selbstverwaltung im Vordergrund.
NRW meldet Rekord bei Wohnraumförderung
Die Entwicklung in Münster spiegelt einen landesweiten Trend. Nordrhein-Westfalen verbuchte für 2025 mit 2,37 Milliarden Euro für über 13.000 Wohnungen das beste Ergebnis seit zwei Jahrzehnten. Der geförderte Mietwohnungsbau wuchs um 20 Prozent.
Dennoch bleibt die Lage angespannt. Die Bauwirtschaft kämpft weiter mit hohen Materialkosten und Fachkräftemangel. Staatliche Subventionen sind oft nötig, um Projekte in der aktuellen Zinslandschaft rentabel zu machen.








