Münchener Rück Aktie: Investorenvertrauen gestärkt
Der Rückversicherungskonzern erhöht Dividende auf 20 Euro und plant Aktienrückkäufe, während die Eigenkapitalrendite auf 18,2 Prozent klettert – trotz Waldbrände in Kalifornien
Die München Re verzeichnete am Mittwoch einen deutlichen Kursanstieg von über 5 Prozent auf 549,40 Euro, nachdem der Rückversicherungskonzern trotz erwarteter Milliardenschäden durch die verheerenden Waldbrände in Kalifornien optimistische Zukunftsaussichten präsentierte. Der weltweit größte Rückversicherer schätzt die Belastung durch die Feuer in Los Angeles, die als teuerster Waldbrandschaden der Versicherungsgeschichte gelten, auf rund 1,2 Milliarden Euro. Dennoch hält Vorstandschef Joachim Wenning am Ziel fest, den Gewinn im laufenden Jahr auf 6 Milliarden Euro zu steigern, nach einem Anstieg um 23 Prozent auf knapp 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Aktionäre können sich über eine deutlich erhöhte Dividende von 20 Euro je Anteilsschein freuen – 5 Euro mehr als zuvor und deutlich über den Analystenschätzungen von rund 16,40 Euro. Zusätzlich plant der Konzern einen Aktienrückkauf im Wert von bis zu 2,0 Milliarden Euro, wodurch insgesamt 4,6 Milliarden Euro an die Aktionäre zurückfließen sollen.
Starke Geschäftsentwicklung trotz Naturkatastrophen
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Im Kerngeschäft der Schaden- und Unfall-Rückversicherung konnte die Munich Re die gestiegenen Großschäden mehr als ausgleichen. Trotz höherer Ausgaben für Naturkatastrophen und von Menschen verursachte Großschäden – insgesamt 3,9 Milliarden Euro, fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr – verbesserte sich die kombinierte Schaden-Kosten-Quote von 85,2 auf 82,4 Prozent. Zum starken Ergebnis trugen sowohl die um fünf Prozent auf 60,8 Milliarden Euro gestiegenen Versicherungsumsätze als auch verbesserte Kapitalanlageergebnisse bei, die mit 7,2 Milliarden Euro über ein Drittel höher ausfielen als im Vorjahr. Analysten von Morgan Stanley bemerkten ein "sehr starkes Betriebsergebnis im Bereich Schaden- und Unfall-Rückversicherung", das die etwas schwächeren Zahlen in der Lebens- und Krankenversicherungssparte sowie im ERGO-Segment ausglich. Mit einer Eigenkapitalrendite von 18,2 Prozent übertraf der Konzern seine Zielspanne von 14 bis 16 Prozent deutlich. Die Solvency-II-Quote steht bei soliden 287 Prozent, was eine robuste Kapitalposition selbst nach erheblichen Schadenzahlungen widerspiegelt. Für die kommenden Vertragserneuerungsrunden im April und Juni erwartet das Management weiterhin positive Marktbedingungen, wobei die jüngsten Naturkatastrophenschäden einem Preisverfall entgegenwirken dürften.
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