Morningstar Aktie: Kampf der Giganten
Während Großinvestoren bei Morningstar zuschlagen, ziehen Insider weiterhin Gelder ab. Gleichzeitig erreichen die Leerverkäufe des Finanzresearch-Unternehmens einen besorgniserregenden Höchststand - ein klassischer Fall gegenläufiger Signale.
Institutionelle Kauflawine trifft auf Insider-Verkäufe
Die Investmentbank JPMorgan Chase stockte ihre Morningstar-Position im jüngsten Berichtszeitraum um 17,7 Prozent auf 236.324 Aktien auf. Noch deutlicher agierte die Vermögensverwaltung Creative Planning, die ihr Engagement um 75,3 Prozent auf 4.506 Aktien ausbaute. Diese massiven Aufstockungen institutioneller Investoren deuten auf starkes Vertrauen in den Research-Spezialisten hin.
Doch parallel dazu setzt sich der Ausstiegstrend bei den Insidern fort. Firmengründer und Executive Chairman Joseph Mansueto verkaufte am 24. und 25. November weitere 1.701 Aktien - bereits die dritte Verkaufsrunde innerhalb eines Monats. Alle Transaktionen erfolgten im Rahmen eines vorgeplanten 10b5-1-Verkaufsplans.
Noch alarmierender: Die Leerverkäufe schossen im jüngsten Berichtszeitraum vom 14. November um 19,8 Prozent in die Höhe. Mit 785.510 leer verkauften Aktien positioniert sich eine wachsende Zahl von Spekulanten aktiv gegen Morningstar.
Milliardenschwere Aktienrückkäufe als Gegengewicht?
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Kann das neue Aktienrückkaufprogramm den Abwärtsdruck bremsen? Der Vorstand genehmigte Ende Oktober ein dreijähriges Rückkaufprogramm über eine Milliarde Dollar. Dieser aggressive Schritt unterstreicht das Vertrauen des Managements in die Cashflow-Stärke des Unternehmens.
Die jüngsten Quartalszahlen liefern hierfür die Grundlage: Im dritten Quartal erzielte Morningstar einen Umsatz von 617,4 Millionen Dollar bei einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,55 Dollar. Beide Werte übertrafen die Erwartungen der Analysten.
Doch trotz der soliden operativen Leistung bleibt die Bewertung umstritten. Während UBS mit einem Kursziel von 320 Dollar und BMO Capital mit 250 Dollar bullisch bleiben, sieht ein Discounted-Cashflow-Modell den fairen Wert bei nur 94,02 Dollar - weniger als die Hälfte des aktuellen Kurses von 215,60 Dollar.
Steht Morningstar vor einer Bewertungskorrektur oder beweisen die Großinvestoren einmal mehr ihre Weitsicht? Die nächsten Quartalszahlen im Frühjahr 2026 werden zeigen, ob die milliardenschweren Rückkäufe den Kurs stützen können.
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