Der japanische Bitcoin-Treasury-Spezialist profitiert massiv von der aktuellen Stimmung am Kryptomarkt und seiner aggressiven Expansionsstrategie. Nachdem die US-Handelsnotierung am Montag bereits deutlich zweistellig zulegte, zogen am Dienstag auch die Papiere an der Heimatbörse in Tokio nach. Treibende Kraft ist neben dem freundlichen Marktumfeld vor allem die jüngste Offenlegung gewaltiger Bitcoin-Zukäufe.

Massive Bestände und operative Erträge

An der Börse in Tokio kletterte der Kurs bis zum Mittag um 10,7 Prozent. Dieser Anstieg folgt auf einen Sprung von über 19 Prozent bei den US-OTC-Aktien am Vortag. Das gesteigerte Interesse der Anleger ist eine direkte Reaktion auf die jüngste Einkaufstour des Unternehmens: Im vierten Quartal 2025 erwarb Metaplanet 4.279 Bitcoin für rund 451 Millionen US-Dollar. Damit wuchs der Gesamtbestand auf 35.102 Einheiten an.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Metaplanet?

Der aktuelle Marktwert dieses Portfolios liegt – abhängig von den täglichen Schwankungen – zwischen 3,3 und 3,8 Milliarden US-Dollar. Doch das Unternehmen verlässt sich nicht allein auf Kurssteigerungen. Durch den Einsatz von Derivaten und Lending-Protokollen generierte Metaplanet im Geschäftsjahr 2025 zusätzlich rund 55 Millionen US-Dollar an Einnahmen. Diese Strategie verwandelt die passiven Bitcoin-Reserven in eine aktive Einnahmequelle.

Rückenwind durch den Sektor

Die Gewinne am Dienstag fügen sich in eine breite Erholung des Kryptosektors ein. Während der Bitcoin-Kurs am Mittag bei 93.835 US-Dollar notierte, verzeichneten auch andere Branchengrößen Kursaufschläge. Aktien von Strategy (ehemals MicroStrategy) und Coinbase legten deutlich zu, wobei letztere zusätzlich von einer positiven Einschätzung durch die Investmentbank Goldman Sachs profitierten.

Das Management von Metaplanet hält indes an seinem ambitionierten Fernziel fest: Bis 2027 sollen 210.000 Bitcoin akkumuliert werden, was einem Prozent des gesamten weltweiten Angebots entspräche. Mit dieser Ausrichtung positioniert sich das Unternehmen als der führende börsennotierte Bitcoin-Halter im asiatischen Raum.

Die kommenden Quartalsberichte werden zeigen müssen, ob die Cashflow-Generierung aus dem operativen Geschäft mit dem hohen Tempo der Akkumulation Schritt halten kann. Angesichts der erwarteten regulatorischen Klarheit in den USA und Japan bleibt das Unternehmen für das Jahr 2026 strategisch offensiv ausgerichtet.

Metaplanet-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Metaplanet-Analyse vom 07. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Metaplanet-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Metaplanet-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 07. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Metaplanet: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...